Verhalten während der Läufigkeit

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Re: Verhalten während der Läufigkeit

Beitragvon Steffen64 » 08.05.2018, 12:12

Hallo Gweneth,

zu Läufigkeit kann ich nichts sagen, da Ginger im Tierheim kastriert wurde. Für mich persönlich kommt es nicht in Frage, dass der Hund Bett kommt. Gerade im Sommer in der Zeckenzeit. Ins Schlafzimmer vllt. ja, aber nicht ins Bett. Ich lege mich ja auch nicht ins Körbchen :mrgreen: Ginger will das auch gar nicht, selbst auf die Couch zwichen Jutta und mir liegt sie nicht lange. Aber deswegen hat sie ja in fast jedem Zimmer ein Körbchen.

Gruß

Steffen
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Re: Verhalten während der Läufigkeit

Beitragvon Beagle-im-Teich » 08.05.2018, 21:45

Macht euch keine unnötigen Sorgen. Das Verhalten eurer Kleinen ist ganz normal.
Unsere Jule war auch mehr schläfrig als aktiv; auch auf den Spaziergängen trottete sie meist nur so dahin, blieb dauernd stehen um zu schnüffeln und hatte alles vergessen, was sie gelernt hat.
[ KOMM. Habe ich schon mal gehört. Was sollte ich dann noch machen? Ach so, weiter schnüffeln, nur woanders. :biggrin ]
Ohne (Schlepp-)Leine ging gar nichts. Sie wäre jedem anderen Hund nach- oder entgegen gelaufen. Besonders in der Standhitze.
Ihr Appetit war "gezügelt", sowohl bei Menge als auch bei der Art. Nassfutter ja, Trockenfutter eher nein. Da wir i.d.R. eine Mischung aus Nass- und Trockenfutter geben, hat sie den Nassanteil gerne genommen, den Trockenteil jedoch im Napf gelassen. Oder sie hat gar nichts genommen und später auf Leckerchen gehofft.
Blut. Ja, aber das war nicht so schlimm. Sie hat sich selbst gesäubert und mal ein paar Tropfen auf die Fliesen fallen lassen. Die haben wir kommentarlos weggewischt. Ein Höschen hat sie schier verrückt gemacht, weil sie nicht ihre Geschäfte machen oder sich lecken konnte. Also haben wir es gelassen und die paar Tropfen in Kauf genommen.
Da Jule nicht in unser Bett darf, haben wir dort auch keine Probleme während der Läufigkeit. Sie schläft neben unserem Bett in ihrem eigenen. (Ihr könntet es ja mit einem alten Bettlaken auf ihrem Liegeplatz mal versuchen. Vielleicht bleibt dann der Rest unbefleckt.)
Gedauert hat das Ganze ca. 3 Wochen. Ihre zweite Läufigkeit ist gerade vorbei. Die hat auf den Tag genau so lange gedauert wie die erste. Und sie kam 7 Monate und 2 Tage nach der ersten.
Jules Verhalten war fast identisch, sozusagen die 2. Pubertät.
Nach der Läufigkeit war dann alles wieder wie vorher; nur dass sie geistig weiter entwickelt war. Das hat man schon deutlich gemerkt. Nunja, man sagt, nach der 3. Läufigkeit ist der Beagle erst richtig erwachsen.

Fazit: Lasst der Natur ihren Lauf, haltet euch beim Spaziergang von nichtkastrierten Rüden fern und wartet einfach ab. Das geht vorbei. Läufigkeit ist keine Krankheit.
Liebe Grüße von Jule, Paula
und Hermann

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Re: Verhalten während der Läufigkeit

Beitragvon Steffen64 » 09.05.2018, 09:06

@ Herrmann,

als nicht Betroffener (Ginger ist kastriert) hört sich das erwachsenwerden bei Hunden hier sehr spannend an. Hab ich so noch nicht gehört.

Gruß

Steffen
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Re: Verhalten während der Läufigkeit

Beitragvon Beagle-im-Teich » 09.05.2018, 09:43

Die geistige Entwicklung auch bei Hunden wird u.a. durch Hormone gesteuert, die bei der Läufigkeit produziert werden. Alte Verbindungen im Gehirn werden gekappt, neue geschaffen. Pubertät eben. Das ist beim Menschen nicht anders.
Unterdrückt man das durch frühzeitige Kastration, kann die geistige Entwicklung nicht abgeschlossen werden. Man behält für den Rest des Hundelebens ein Hundekind.
Das wäre so, als würde ein Mensch sein Leben lang auf dem geistigen Niveau eines 13jährigen bleiben. (Manche Mütter hätten das wohl gerne :mrgreen: ) Ich kann mir das nicht wirklich wünschen; weder für unsere Kinder noch für unser Beagle-Mädchen. Da nehmen wir vorerst die paar Blutstropfen in Kauf.
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Re: Verhalten während der Läufigkeit

Beitragvon Steffen64 » 09.05.2018, 12:14

Beagle-im-Teich hat geschrieben:Die geistige Entwicklung auch bei Hunden wird u.a. durch Hormone gesteuert, die bei der Läufigkeit produziert werden. Alte Verbindungen im Gehirn werden gekappt, neue geschaffen. Pubertät eben. Das ist beim Menschen nicht anders.
Unterdrückt man das durch frühzeitige Kastration, kann die geistige Entwicklung nicht abgeschlossen werden. Man behält für den Rest des Hundelebens ein Hundekind.
Das wäre so, als würde ein Mensch sein Leben lang auf dem geistigen Niveau eines 13jährigen bleiben. (Manche Mütter hätten das wohl gerne :mrgreen: ) Ich kann mir das nicht wirklich wünschen; weder für unsere Kinder noch für unser Beagle-Mädchen. Da nehmen wir vorerst die paar Blutstropfen in Kauf.


Jetzt bleibt uns nur die Frage, wann Ginger kastriert wurde. Muss das in den Papieren vermerkt werden?
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Re: Verhalten während der Läufigkeit

Beitragvon Gweneth » 09.05.2018, 13:03

Über Kastration denken wir im Moment gar nicht nach. Wir haben uns am Anfang ein wenig inormiert, aber sind uns bisher noch nicht sicher, ob es wirklich das Gelbe vom Ei ist. Falls wir es später noch einmal in Erwägung ziehen, dann werden wir uns noch einmal ganz genau informieren. Aber bisher würden wir es eher nicht machen.

Ich finde es ja super, dass sie mehr schläft, weil sie damit ja vorher sehr viele Probleme hatte. Ich musste echt immer in der Küche arbeiten, dann hat sie sich hingelegt. Aber ich habe auch keine Lust den ganzen Tag in der Küche zu putzen :lol:

Nassfutter wird in der Regel gleich verputzt. Aber Trockenfutter oder Trockenfuttermischungen sind definitiv nicht so beliebt. Ich habe ihr heute etwas geriebene KArotte in das morgendliche Essen getan (dadurch wird es ja auch etwas süßer), aber erst mit ein paar Tropfen Milch hat sie ein wenig gegessen. :roll:
Auf dem Boden fängt sie langsam an hinter sich herzuputzen. Sie hat ja erst seit knapp 4 Tagen Blutungen. wir sehen das auch eher gelassen. Gerade ich als Weibchen kann verstehen, dass das jetzt alles noch total neu und sicherlich nicht angenehm ist. Da war eine extrem steile Treppe haben zum Dachgeschoss hin, tragen wir sie immer runter. Wir sind es schon gewohnt Blut an der Hand zu haben :roll: Es ist halt jetzt erst einmal so.
Die Decken von ihr lassen sich ja ohne Probleme reinigen. Bissle Gallseife und das Blut geht raus. Im Bett ist es halt nur so semischön. Aber sie schläft Nachts bei uns und ich habe damit auch gar kein Problem an sich. Ich finde es auch sehr beruhigend, wenn ich ihren warmen Körper spüre. Irgendwie ist das selbst in der Hitze nicht so unangenehm. Sie muss sich immer erst einmal an einen von uns rankuscheln, bevor richtig geschlafen wird. Am besten ganz eng unter der Decke. Auch zwischen die Beine quetscht sie sich gerne mal :roll: Erst wenn es ihr irgendwann zu warm wird, verzieht sie sich über die Decke und liegt dann oft an den Füßen. Sie ist halt ein echter kleiner Schmusebettbeagle. Vielleicht wird sie irgendwann von alleine sich ihr Plätzchen suchen ausserhalb des Bettes, liegen ja überall decken. Aber wenn sie es nicht tut, dann ist das so. Wir haben uns dran gewöhnt. :D
Bisher hatte sie nur ganz wenige Zecken, bevor die sich festbeissen konnten, haben wir die immer gleich entfernt. Dabei rennt sie wahnsinnig gerne durch hohes Gras... ok ... sie hüpft. Und auch mit ihren Tagen ist sie draußen noch ein kleiner Feger :roll: Ich wünschte, sie würde auch da etwas ruhiger werden, bzw. generell. Es wäre schade, wenn sie nach der Läufigkeit ins alte Muster zurückfällt, weil sie echt PRobleme mit Schlafen hatte und inzwischen macht sie das richtig gut. Wie ein richtiger Hund eben. :D
Für das Bett haben wir extra Wasserdichteunterlagen besorgt. Nicht nur wegen den Blutungen, auch generell finde ich das angenehmer. Ich habe halt früher immer nur gehört, da ist mal EIN Tropfen auf dem Boden. Bei ihr ist das teilweise ein kleiner Schauer. Und nach dem Schlafen ist es schon richtig "rausgeschossen". Aber sie ist immer noch sehr fit und fiddel, also hoffe ich jetzt einfach mal, dass sie etwas mehr blutet als andere Mädchen!?
Im Normalfall hat sie ja nur etwa eine Woche Blutungen, oder? Und dann soll ja, wenn ich es noch richtig im Kopf habe, Schleimfolgen und dann manchmal noch Blutungen in der dritten Woche, oder? Aber generell nur die ersten 7 Tage (also etwa). XD Bitte sagt mir, dass das der Normalfall ist. Ich habe die letzten Tage viel zu oft gewaschen. (Man muss ja die Wärme und Sonne ausnutzen ;) )

Edit: Ist das bei euch eigentlich auch so gewesen, dass die Vulva so dick angeschwollen war? Das sie anschwillt ist ja klar. Aber bei ihr sieht das gefühlt so aus, als träge sie einen Wasserballon zwischen den Beinen. Zumindest ist das meine Wahrnehmung. Mir tut sie richtig leid, wenn sie vor mir hertänzelt und ihr Geschlecht so angeschwollen hin und herbaumelt. Sie wirft sich auch beim Spazierengehen oft einfach hin und muss sich ganz schnell putzen. Reinlich ist sie auf jeden Fall. Aber ist das wirklich normal. Ich tendiere ja immer etwas schnell zur Panik :oops: Deswegen frage ich nach. Nciht, dass sie am Schluß doch Probleme hat.

Ach, an der Schleppe läuft sie schon ne ganze Weile, wenn sie mal bissle hüpfen darf. Ist einfach besser wegen Rückruf üben. ;) Aber die letzten Tage habe ich die Schleppe sogar gleich in der Hand behalten. Sie hört eigentlich recht gut, denke ich. Definitiv nich tschlechter als vorher. Wir haben das Gefühl, dass sie auf jeden Fall besser hört, als sonst. Aber vielleicht ändert sich das noch... aber wir malen jetzt mal nicht den Teufel an die Wand ;) Einzig sehr auffällig ist das Trotzen beim Futter geben. Wir haben ihr beigebracht, dass sie immer brav in der Box liegt, bis wir sie ans Futter lassen. Inzwischen legt sie sich auf die Decke neben der Box oder setzt sich erst einmal in die Box. :lol: Sie versucht es imemr wieder. Nur wenn s etwas gibt, was sie wirklich haben will, flitzt sie sofort in die Box und legt sich hin. Aber sie macht das schon seit ein paar Wochen, also liegt es vermutlich einfach an der Pupertät und der Stufköpfigkeit des BEagles =D
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Re: Verhalten während der Läufigkeit

Beitragvon Beagle-im-Teich » 09.05.2018, 14:25

Genau wie pubertierende Kinder sich unterschiedlich verhalten, verhalten sich auch pubertierende Hündinnen unterschiedlich. Das ist ganz normal und gut so.
Natürlich schwillt die Vulva an; bei der einen mehr, bei der anderen weniger.
Also keine Panik.
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Re: Verhalten während der Läufigkeit

Beitragvon Snoodi » 09.05.2018, 16:38

Beagle-im-Teich hat geschrieben:Die geistige Entwicklung auch bei Hunden wird u.a. durch Hormone gesteuert, die bei der Läufigkeit produziert werden. Alte Verbindungen im Gehirn werden gekappt, neue geschaffen. Pubertät eben. Das ist beim Menschen nicht anders.
Unterdrückt man das durch frühzeitige Kastration, kann die geistige Entwicklung nicht abgeschlossen werden. Man behält für den Rest des Hundelebens ein Hundekind.
Das wäre so, als würde ein Mensch sein Leben lang auf dem geistigen Niveau eines 13jährigen bleiben. (Manche Mütter hätten das wohl gerne :mrgreen: ) Ich kann mir das nicht wirklich wünschen; weder für unsere Kinder noch für unser Beagle-Mädchen. Da nehmen wir vorerst die paar Blutstropfen in Kauf.


Bei Rüden führt eine zu frühe Kastration auch zum geistigen Entwicklungsstopp. Dexter kam mit 6 Monaten kastriert ins Tierheim. Als er 7 Monate war, haben wir ihn zu uns geholt. Es ist nicht immer leicht mit ihm, aber er kann ja nichts dafür.

@Steffen
Wenn Ginger im Tierheim kastriert wurde, frag dort nach, wann das gemacht wurde.
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Re: Verhalten während der Läufigkeit

Beitragvon Steffen64 » 09.05.2018, 21:31

@ Snoodi, das wird schwierig. Ginger kam aus einer Tötungsstadion in Marseille über Tierheim in Deutschland zu uns. Im August werden wir im Ort der Tötungsstadion machen. Mal sehen, wie das wird.

Gruß Steffen
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Re: Verhalten während der Läufigkeit

Beitragvon GIBSBY » 12.05.2018, 08:31

Steffen64 hat geschrieben:Im August werden wir im Ort der Tötungsstadion machen

??? :conf:
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Re: Verhalten während der Läufigkeit

Beitragvon Snoodi » 12.05.2018, 10:15

Steffen scheint sich so auf seinen Urlaub zu freuen, dass er ihn vergessen hat, zu erwähnen. Er wird ihn aber höchstwahrscheinlich nicht im Tötungsstadion machen, sondern in dem Ort, wo die Tötungsstation ist ;) . So hatte ich es jedenfalls interpretiert. Egal, kann ja mal im Eifer des Gefechtes passieren :win: .
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Re: Verhalten während der Läufigkeit

Beitragvon Steffen64 » 12.05.2018, 20:42

Ja, Iris , du hast das richtig verstanden. Wir wollen zu Gingers Wurzeln in Gereoult Region Provence Alpes . Von dort wurde sie gerettet.
Sorry für das Missverständnis.
Gruß

Steffen
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Re: Verhalten während der Läufigkeit

Beitragvon Gweneth » 14.05.2018, 13:40

Lina blutet leider immer noch und ist enorm schleckig geworden. Ihr Magen knurrt manchmal richtig dolle, gerade morgens. Und wenn sie sich dann weigert am Vorabend etwas zu essen, dann spuckt sie inzwischen immer morgens =( Wir haben schon alles probiert. Manchmal frisst sie immerhin aus der Hand, aber seit zwei Tagen ist es echt schlimm geworden. Sie frisst vllt 1/3 ihrer Tagesration, wenn man es ihr mehr oder weniger aufdrängt. Wenn sie sich nicht jeden morgen übergeben müsste, mehrere Male, dann würden wir das auch mal einfach nur ignorieren. Wir vermuten, dass es tatsächlich bissle Trotz ist. Weil sie z.B. ein wenig Joghurt vom Löffel geschleckt hat, aber als ich es unter das Nassfutter mit Obst und Gemüse (wir versuchen echt alles) gemischt habe, hat sie es nur beschnuffelt, einmal angeleckt und ist dann von dannen gezogen. Sie wuselt auch immer mal wieder zur Schüssel, schnüffelt und entscheidet sich dann, es nicht zu futtern. :roll: Mein Freund hat ihr ein wenig vom Huhn, dass wir als Trainingsleckis gekocht hatten, gegeben. Das hat sie gefuttert. Aber gestern früh, als sie es mit Reis und bissle Kartoffel bekommen hat, damit sie wenigstens bissle im Magen hat und sich nicht übergeben muss, hat sie es nicht angerührt. Ist zum Teil echt nervig. Da gibt man sich mühe und mischt das Futter, dann isst sie es einmal und beim nächsten Mal schaut bzw. schnüffelt sie es nur verächtlich an.
Ich würde jetzt einfach mal das Futter, dass wir ihr gestern abend angerichtet haben (Nassfutter, Obst + Gemüse) stehen lassen und nichts extra neu machen. Ich hoffe, dass sie sich irgendwann dazu entscheidet, dass sie es frisst. Ansonsten versucht sie es immer unter das Handtuch zu schieben, das immer unter den Trögen steht. DAs macht sie generell mit allen Knabberartikeln, Pansen, Rinderkopfhaut. Wirklich gekaut wird da seit Wochen nicht mehr. Ausser ich kaue mit ihr gemeinsam, heisst, ich halte z.B. die Rinderkopfhaut, dann wird fröhlich geknabbert. :roll: Wenn sie kein Versteckplatz findet, bringt sie uns die einfach auch mal und legt sie neben uns ab. Ist ein absurdes Tierchen. Aber ich mache mir halt bissle wegen ihrer Gesundheit Sorgen, weil sie etwas zu oft Galle spuckt. =(

Edit: Würde ein Tierarzt denn überhaupt ein so jungen Hund kastrieren? Gerade, wenn doe Entwicklung davon abhängt, ist das doch etwas, was ein Arzt nicht machen sollte... :? Bzw. sollte ist das falsche Wort, ist es denn zumindest bei uns Verboten? Ähnlich wie eine Schönheitschirurgie bei jungen Mädchen...

Ach, außer Galle spucken und noch mehr schlafen, wirkt sie gesund. Nur stellt sich halt die Frage, ob das auf Dauer nicht gefährlich wird für die inneren Organe, sprich, Magen und Speiseröhre. Beim Menschen kann das ja fatal enden, wenn die Säure immer wieder in die Speiseröhre steigt.
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Re: Verhalten während der Läufigkeit

Beitragvon Steffen64 » 14.05.2018, 16:52

Ich persönlich würde die Sache mit dem Tierarzt besprechen, weil essen muss sie ja.

Gruß

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Re: Verhalten während der Läufigkeit

Beitragvon Gweneth » 14.05.2018, 21:36

Sie hat gerade gefressen! Und sogar Trockenfutter =D
Davor hat sie immerhin einen Pansen geknabbert. Den musste ich ihr aber auch eine zeitlang halten, bis er weich genug war und sie schon bissle futtern konnte. Dann hat sie alleine weitergeknabbert. Einen Rinderschlund und etwas Hühnerbrust.

Und vorhin kam ich auf eine Idee. Ich dachte mir so, vielleicht frisst sie ja beim Spielen. Ich habe ihren Futterball geholt und das Trockenfutter rein getan =D Und tatsächlich! Sie wuselte mega erfreut rum, total gut gelaunt und futterte JEDES Korn. Aus der Hand hat sie null interessiert und auch aus dem Napf nicht. Aber mit dem Ball ging es. =) Hat uns mega gefreut. Und dann auch noch das böse Trockenfutter. Eben wie ein kleines Kind. Dann hat sie heute endlich wieder eine ordentliche Menge gefuttert. Das erleichtert uns so sehr.
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