Dummyarbeit und alles drumherum

Hier kommt alles rein, womit ihr eure Süßen beschäftigt oder was sie außer Schlafen u. Fressen sonst noch machen

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Re: Dummyarbeit und alles drumherum

Beitragvon Tonja » 18.02.2013, 13:02

Tanja hat geschrieben:Am Ende gibt es dann zwar noch manchmal Disskussionen in Form von Beutel schütteln oder Pfote auf den Beutel wenn sie ihn mir in die Hand legt, aber das wird immer weniger und wird konsequent ignoriert.


Das hat Anton auch gerne gemacht. Er hat erstmal schön seine Beute präsentiert. Ich musste ihm dann klar machen, dass das meine Beute ist und ich sie mit ihm teilen, wenn er schön brav ist. Probier doch mal folgendes: Der Hund sitzt vor dir und du hältst ihm den geöffneten Dummy hin. Er muss abwarten, bis du ihm das ok zum Fressen gibst. Das ok gibst du aber erst dann, wenn er dich anschaut und somit fragt, ob er fressen darf. Ist er zu heiß auf den Dummy und will sofort fressen, schubse ihn leicht weg. Wenn das nicht hilft, kannst du ihn auch mal anknurren und dabei direkt in die Augen gucken. Dann kannst du auch mal so tun, als würdest du aus dem Dummy fressen. Also den Dummy einfach zum Mund führen und deinen Hund dabei angucken. Er muss dann weggucken, wenn du "frisst". Das hat uns sehr geholfen. Anton war anfangs auch total heiß auf den Dummy. In der Hundeschule haben wir dann noch folgende Übung gemacht: Den Dummy auswerfen und mit dem Hund an der kurzen Leine drauf los laufen. Dabei muss der Hund bei Fuß gehen, ohne den Drang nach vorne zum Dummy. Zieht er an der Leine, von Dummy weg gehen! Dann auch mal am Dummy vorbei gehen und ihn umkreisen. Dabei darf der Hund nicht mal dran schnüffeln. Wenn er das alles brav mitgemacht hat, darf er Apportieren.

Tanja hat geschrieben:Ich muss mich da immer wieder zur Geduld ermahnen und daran denken, dass die Maus ja noch so jung ist und erstmal erwachsen werden muss ;) Bindung muss wachsen und das braucht schließlich Zeit.
Wenn sie dann aber beim Trailen zu mir schaut, weil sie die Spur verloren hat denke ich mir, dass wir da auf einem guten Weg sind :)


Das geht mir genauso. Ich muss mich auch immer zusammenreißen. Ich bin auch eher ein ungeduldiger Mensch. Aber wenn dein Hund dich beim Trailen schon um Hilfe bittet, indem er dich anschaut, dann seid ihr auf dem richtigen Weg! :sup:
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Re: Dummyarbeit und alles drumherum

Beitragvon Tanja » 18.02.2013, 13:58

An dem Beutel vorbeigehen üben ist ne super Idee. Wir machen eh viel Wechselgänge an der langen Leine um die Leinenführigkeit zu verbessern, da kann man das als Variante prima aufnehmen, Danke :sup:

Ja, ich hoffe, dass es nach der Pubertät so weitergeht wie bisher und ich ihr viel mehr Freiraum geben kann beim gemeinsamen Arbeiten :) Dummyarbeit bietet ja sooooo viel Möglichkeiten :jump:
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Re: Dummyarbeit und alles drumherum

Beitragvon Tonja » 18.02.2013, 14:07

Immer wieder gerne! :sup: Kannst ja mal berichten, wie es geklappt hat.

Also bei Anton war es so, dass er nach der Pupertät nochmal eine richtige Rüpelphase hatte. Jetzt mit ca. 1 1/2 Jahren hat er die nötige "Ernsthaftigkeit" bei der Arbeit. Aber er testet natürlich immer wieder, wie weit er bei mir gehen kann und wir sind noch längst nicht am Ziel.

Tanja hat geschrieben:Dummyarbeit bietet ja sooooo viel Möglichkeiten :jump:


Und es macht Hund und Halter Spaß!

Für mich war es wirklich erstaunlich, wie sehr sich Anton verändert hat, seit dem ich ihn aus dem Preydummy füttere. Das ging so schnell und hat die Bindung echt gefestigt. Ich kann es nur jedem empfehlen!
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Re: Dummyarbeit und alles drumherum

Beitragvon Tanja » 18.02.2013, 15:23

Ich hoffe wir haben durch das frühe Anfangen einen guten Schritt in die richtige Richtung getan, haben uns ja erst auf den Leckerchenweg eingelassen...

Wir sind hier Gott sei Dank gut betreut, so dass ich immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden. Es ist ja schon immer schwer zu erkennen: mache ich jetzt einen Fehler oder sind wir einfach noch nicht so weit... Ich würde sonst wohl schnell dazu neigen Cleo zu überfordern. Ich berichte wie es mit uns, dem Apportieren und der Pubertät so weitergeht ;)
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Re: Dummyarbeit und alles drumherum

Beitragvon Sanji_Lotte » 19.02.2013, 12:36

Hallo und erstmal vielen Dank für die Antworten.

Sanji ist ja auch ca. 1,5 Jahre als.. aber von sonderlicher Ernsthaftigkeit ist bei ihm noch nicht soviel zu spüren. Das mit dem "nur" füttern aus dem Dummy hatten wir auch schon durch ca. 1 woche lang, er hat dabei aber abgenommen, weil er das bringen ja dann auch teilweise verweigert hat allerdings war dann mein herz mal wieder wohl zu weich!!

Da er ja scheinbar echt wie Tonja auch bei ihrem Beagle beschreibt zu den "arbeitstieren" gehört ist das wahrscheinlich nochmal eine option das ganze auszuprobieren.
Ich möchte ihn auf jeden fall auslasten und dafür sorgen, dass er es gut bei uns hat! habe jetzt auch gelesen, dass ein echtfelldummy ne option sein könnte..

Mir kommt es nur so vor, dass er (ja wir haben auch ein dominanzproblem aber es ist in arbeit) nur dann apportiert wenn er grad bock hat.Er kommt dann halt auch ab und zu (so wie jetzt grad) mit einem spielzeug an, dass ihn vor einer viertelstunde noch garnicht interessiert hat. Am anfang haben wir (besonders mein freund) den fehler gemacht und dann schön das spielzeug geworfen.. jetzt kassiere ich es ein und spiele dann nach ner viertelstunde mit einem anderen spielzeug ein anderes spiel mit ihm..

Mit dem hundeplatz ist das so eine sache..wir machen bestimmt beim schleppleinentraining auch noch nicht alles richtig.. am hundeplatz wurde diese eher so eingesetzt kommandos durchzusetzen... (wenn er nicht hört mal an der leine ziehen dann kommt er.. mäßiger erfolg ist da vorprogrammiert..) dort gehen wir auch nicht mehr hin, sondern arbeiten mit einer privaten hundetrainerin (ca. 1-2 monate mal). wenn ich merke dass er mal wieder in seiner "jagdwelt" ist und rumbuddelt dann gehe ich zu ihm hin und versuche ihn von da wegzulocken statt an der leine zu "roppen"wie früher...

aber ich danke nochmal für die vielen tips! das beagleforum ist einfach super!! auch wenn die chaos-fellnasen einen manchmal mit ihrem kleinen sturkopf in den wahnsinn treiben.. wenn er dann am nächsten tag wieder den "arbeitsweg" perfekt bei fuß läuft dann ist das alles wieder vergessen..:)
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Re: Dummyarbeit und alles drumherum

Beitragvon Tonja » 19.02.2013, 13:46

Sanji_Lotte hat geschrieben:Das mit dem "nur" füttern aus dem Dummy hatten wir auch schon durch ca. 1 woche lang, er hat dabei aber abgenommen, weil er das bringen ja dann auch teilweise verweigert hat allerdings war dann mein herz mal wieder wohl zu weich!!


Eine Woche ist nicht lang! Am besten fängst du mit dem Preydummy so an, indem du ihn erstmal nur daraus fütterst. Also lass ihn nicht apportieren oder ähnliches. Einfach nur hinhalten und füttern, damit er lernt, dass das sein Objekt der Begierde ist. Ich würde dann mit dem Apport erst nach einigen Wochen anfangen. Probier doch mal, einen "Trockendummy" für die Arbeit zu nehmen. Wenn er den apportiert hat, kannst du ihn als Belohnung aus dem Preydummy fressen lassen.

Also verhungern wird dein Hund sicher nicht! Er muss nur erst verstehen, dass es nur Fressen gibt, wenn er vernünftig mitarbeitet. Guck dir jagdlich geführte Hunde an, die bekommen teilweise zwei Tage keinen Krümel zu fressen, bevor es zum Fährtentraining o. Ä. geht! Die haben aber kapiert, dass es dann um was geht!

Sanji_Lotte hat geschrieben:Mir kommt es nur so vor, dass er (ja wir haben auch ein dominanzproblem aber es ist in arbeit) nur dann apportiert wenn er grad bock hat.


Das Problem hatten wir auch. Ich habe allerdings auch festgestellt, dass Anton das hauptsächlich macht, wenn ich nicht 100 %-ig bei der Sache bin. Achte darauf, dass dein Hund wirklich konzentriert ist. Lass ihn Sitz oder Platz machen und werfe den Dummy aus. Dann weiß er schonmal, dass es gleich los geht. Dann musst du unbedingt darauf warten, dass er dich anguckt, ohne dass du ihn dazu aufforderst. Hier ist Geduld gefragt! Am Anfang schicke ihn sofort los, wenn er dich anguckt. Später kannst du dem Blick auch einige Sekunden Stand halten, um die Spannung zu erhöhen. Wenn er dann trotzdem nicht apportiert, rufe ihn zu dir zurück und wiederhole das ganze. Diesmal ruhig im strengen Ton. Macht er es dann immernoch nicht, packe deine Sachen zusammen, nehm ihn an die kurze Leine und geh nach Hause! Wenn er nicht mitarbeitet, dann gibt es halt kein Gassigehen, ganz zu Schweigen von Futter! Manchmal muss man eben hart bleiben, um dem Hund klar zu machen, dass man es ernst meint. Wenn du mal wieder dazu neigst weich zu werden, dann halte dir vor Augen, dass er wegen dir ja auch nicht weich wird! So nach dem Motto "Wie du mir, so ich dir!"
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Re: Dummyarbeit und alles drumherum

Beitragvon Tanja » 19.02.2013, 14:26

Eine Woche ist wirklich nicht lange. Geduld. Damit wirklich ins Beaglehirn übergeht, dass es Futter nur noch aus diesem allerheiligsten Beutel gibt ist es wichtig das dauerhaft zu machen. Auch Leckerchen und besondere Kauartikel lasse ich Cleo z.B. erst im Beutel apportieren bevor sie sie bekommt. Wenn du schon mit einer Trainerin zusammenarbeitest solltest du das ganze Thema apportieren vielleicht von der Basis mit ihr aufbauen. Wir hatten zwei Einzelstunden um unter Anleitung hier den Aufbau selbst zu machen, das hat sehr gut geklappt so dass wir innerhalb von zwei drei Wochen einen guten Anfang hatten.

Konsequenz ist hier wirklich wichtig, wenn der Hund sicher verstanden hat worum es geht muss man sehr konsequent sein. Aber wenn ich es richtig verstehe ist das noch nicht so gefestigt, oder? Am Anfang wird jedes zurückbringen belohnt, dann habe ich das abgbaut, so dass am Ende der Jagd die ganze Portion gefüttert wird. Spätestens an dem Punkt fordere ich es von ihr ein. Kein Apport: Kein Futter! Ganz wichtig ist auch wie Tonja schreibt der Blickkontakt am Anfang. Das haben wir von Anfang an gemacht da Cleo seeeehr auf Bewegungsreize anspringt, haben die aber auch ganz schnell raus ;) Anfangs habe ich immer einen Fuß auf die Leine gestellt damit sie auf keinen Fall Erfolg hat wenn sie einfach so losrennt. Mittlerweile kann ich sie bei einem (seltenen) Fehlstart mit der Stimme stoppen und bringe sie zurück auf Anfang.

PS: den Hund mit der Leine ranholen (also nicht reissen, sondern ganz normal zu dir ziehen) wenn er sicht nicht abrufen lässt finde ich absolut richtig! Das ist keine Bitte an den Hund, sondern ein Kommando. Kommt er nicht und muss mit der Leine rangeholt werden sollte es auch keine Belohnung geben. Das er trotzdem kommen muss zeigt ihm nur, dass es nichts bringt ein Kommando zu ignorieren, wenn du ihn dann aber mit Leckerchen zu dir lockst wird es ja noch verlockender die Ohren auf Durchzug zu stellen und erstmal abzuwarten was du so tolles aus dem Hut ziehst damit er kommt!
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Re: Dummyarbeit und alles drumherum

Beitragvon Sanji_Lotte » 19.02.2013, 14:45

ok super danke für die tips! mir war das ja schon klar, dass ich da zu weich war mit 1 woche.. dann werde ich ab jetzt konsequenter mit ihm sein.. ich gebe dann bescheid, wenn/ob sich die ersten erfolge einstellen :) lg
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Re: Dummyarbeit und alles drumherum

Beitragvon Tonja » 28.02.2013, 11:31

Hier mal ein paar Bilder von der Dummyarbeit gestern. Momentan arbeiten wir am Verweisen an fünf verschiedenen Dummies. Leider ist die Qualität nicht so toll, da es schon langsam dunkel wurde!

2122...2123...2124

2121
500 g Dummy

2125
die Ente liebt er!

2127
Jute Dummy

2128
Schwimm Dummy

2126
Holz Dummy

2129
So lag er dann nach der Arbeit auf dem Sofa! :sup:
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Re: Dummyarbeit und alles drumherum

Beitragvon Tanja » 28.02.2013, 11:38

Schöne Bilder :)
Wir haben gestern zum ersten Mal den Schnee bezwungen und Cleo hat den Dummy ausgegraben und ohne weiter zu Schnüffel gebracht :) Man da war ich aber stolz auf die Kleine (habs auch dann nicht nochmal probiert ;) ). Ich zeig ihr mal die Bilder von deinem Anton und sage ihr sie soll sich das mal gut abgucken :)
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Re: Dummyarbeit und alles drumherum

Beitragvon Tonja » 28.02.2013, 11:56

Tanja hat geschrieben:Wir haben gestern zum ersten Mal den Schnee bezwungen und Cleo hat den Dummy ausgegraben und ohne weiter zu Schnüffel gebracht :) Man da war ich aber stolz auf die Kleine


Super! :sup: Im Schnee zu arbeiten ist immer eine besondere Herausforderung! Anton steckt die Nase auch in jeden einzelnen Pfotenabdruck im Schnee und schnüffelt, dass es nur so grunzt! Aber wenigstens kann man dann sehen, was für eine Fährte da gerade so interessant ist!

Bei uns ist der Schnee jetzt allerdings so hart, dass Anton schon fast auf dem Schnee laufen kann, ohne einzusinken! :D
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Re: Dummyarbeit und alles drumherum

Beitragvon Tanja » 28.02.2013, 13:28

Das war am Wochenende ein Bild für die Götter hier. Cleo stand bis zum Bauch im Schnee und ist den ganzen Weg wie eine Gazelle durch die dicksten Schneehaufen gesprungen. Hat echt Spaßg gemacht und sie war so müde danach, hab sie den ganzen Tag nur noch auf der Couch oder in ihrer Box gesehen :D
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Re: Dummyarbeit und alles drumherum

Beitragvon Sanji_Lotte » 07.03.2013, 15:16

DIE ENTE!!! Die ist ja wohl mal der Hammer!! Wie putzig das aussieht!!

Im Schnee ist ja wegen der spuren ja normal echt alles vorbei..aber der ist ja zum glück weg:

Hier auch mal ein paar Bilder von Sanji: Er hat jetzt gestern den Dummy sogar im Feld gebracht! Ich bin so stolz!!! Und wird auch nur noch daraus gefüttert:

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Re: Dummyarbeit und alles drumherum

Beitragvon Maus1970 » 09.03.2013, 16:21

Hallo ihr Lieben!

Mein Beagle Till liebt die Dummyarbeit auch sehr und ist mit Leidenschaft dabei. Allerdings machen wir das in keiner Gruppe, sondern für uns zum Spaß auf unseren Spaziergängen. Angefangen haben wir schon recht früh, da war er ca. 4 Monate alt. Ich bin darauf gekommen, weil er es mir von sich aus anbot. Apportieren tut er alles mögliche an Spielzeug. Meistens habe ich allerdings einen kleinen Gummiknochen mit dabei, weil der so schön handlich ist. Ich bin davon abgegangen ihn Futterdummys apportieren zu lassen, weil ich festgestellt habe, daß das Futter einen so hohen Anreiz für ihn darstellt, daß es es dann unnötig schwer hat sich zu konzentrieren. Er bekommt ein Leckerlie von mir, wenn er mit den Dummy gebracht hat. Bisher habe ich daran gearbeitet, daß er mir den Dummy zuverlässig auch bei großer Ablenkung, wie z.B Gerüche im Unterholz etc. und über größere Enfernungen bringt. Das klappt mittlerweile sehr gut. In aller Regel muß er absitzen und auf mein Komando warten bis er loslaufen darf. Aber manchmal schicke ihn auch ohne vorheriges "Sitz" los, weil ihm das besonderen Spaß macht und die Motivation hochhält. Er kennt ein Komando für das herbringen von einem Dummy den er zuvor gesehen hat und ein Komando für das Suchen irgendeines Gegenstandes der mir gehört und dem zur Folge nach mir riecht.
Ich möchte euch gerne Video von Till beim Apportieren zeigen und würde mich über Anregungen freuen was ich noch verbesseren oder wie ich weiter arbeiten könnte

Till beim Apportieren
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Re: Dummyarbeit und alles drumherum

Beitragvon Hexe » 09.03.2013, 20:04

Einfach Klasse wie viel Spaß Till dabei hat.
Mit Kira mache ich noch:
-Ich lege sie ab meist ein Wubba hinter sie und entferner mich einige Meter.
Danach rufe ich sie ab und sie muss ohne den Wubba (der wird zu Anfang von einem Helfer gesichert)zu mir laufen.
Auf dem halben Weg sende ich sie zurück und sie darf den Wubba zu mir bringen.
Oft lasse ich sie auch durch laufen und werfe einen Zweiten hinter mich.
-Oder ich lasse sie den Dummy bringen und sobald sie auf mich zu läuft werfe ich den nächsten Dummy.
Da muss sie mir den Ersten Dummy erst abliefern.
Nur Fledermäuse lassen sich hängen

Liebe Grüße
Diana und die Beaglebande mit dem Aussiezwerg die einfach nur Spaß haben
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