Spürnasenausbildung?

Hier kommt alles rein, womit ihr eure Süßen beschäftigt oder was sie außer Schlafen u. Fressen sonst noch machen

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Spürnasenausbildung?

Beitragvon onlyanja » 31.05.2014, 21:54

Liebe Mitbeagler,

ihr kennt das sicherlich von euren Hunden auch, dass sie super bei Nasenspielen wie Mantrailing, Spurensuche etc. sind.
Unsere Wilma (5 Monate) ist so gut dabei, dass ich jetzt einen Verein suche, bei der sie nasentechnisch gut
beschäftigt bzw. ausgebildet wird z.B. Spürhunde. Hat jemand da Erfahrungen oder kann mir vielleicht sogar Vereine (THW,DRK;Polizei??)
empfehlen?
Das wäre klasse.

Viele Grüße
Wilma & Anja
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Re: Spürnasenausbildung?

Beitragvon GIBSBY » 31.05.2014, 22:11

Vllt. gibt es eine Rettungshundestaffel bei dir in der Nähe ??
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Re: Spürnasenausbildung?

Beitragvon Paula(chen) » 31.05.2014, 22:16

Oah ein Leipziger :)
Gibt hier irgendwie eine Rettungshundestaffel. Einfach mal bei Google eingeben.

Ansonsten: trailen geht auch so zum Spaß (machen wir) ;)
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Re: Spürnasenausbildung?

Beitragvon EhrSan » 01.06.2014, 21:36

Zossen ist auch super und sehr sehr variabel durchführbar :)
LG
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Re: Spürnasenausbildung?

Beitragvon GIBSBY » 01.06.2014, 23:02

ZOS = ZielObjektSuche :-)
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Re: Spürnasenausbildung?

Beitragvon silvi 60 » 02.06.2014, 08:07

oh, Gabi kannst du Gedanken lesen?????
aber hab schon Tante Google gefragt :P
trotzdem danke.. :sup:
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Re: Spürnasenausbildung?

Beitragvon GIBSBY » 02.06.2014, 09:02

jaaaaaaaaaaaa - klaro :-)
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Re: Spürnasenausbildung?

Beitragvon sonnenschein » 03.06.2014, 00:40

Wenn Du Individualsuche auf Einsatz-Niveau anstrebst, gibt es in Deutschland sehr, sehr wenige seriöse Ausbilder. Zur Einsatzreife gehört allerdings wesentlich mehr, als nur das Trailen an sich. Das Trailen kann der Hund von alleine, so er denn die Veranlagung dazu hat. Der Hundeführer muß je nach Organisation (DRK, ASB, JUH, Malteser, BRH, THW etc.) eine ganze Reihe an Ausbildungen absolvieren und die ganze Geschichte ist sehr zeitintensiv. Welche Organisation wie genau ausbildet, kann ich nicht sagen, da auch hier mein erster Satz gilt.

Wenn Du Trailen als Hobby und Auslastung betreiben möchtest, schau Dir an, wie die Hundeschulen / Veranstalter die Anfänger aufbauen und wie die die Erfahrenen laufen lassen. Ideal sind Gruppen bis max. 6 Teilnehmer pro Ausbilder und indivduelle Trails für jedes Team ohne großen Zeitdruck. Manche Anbieter lassen mehrere Teilnehmer denselben Trail laufen oder wechseln die Hunde auf einem Trail durch, was überhaupt nicht geht.

Ob Einsatz oder Hobby ist egal - aus meiner Erfahrung gelten überall die gleichen Grundlagen:

Je weniger Quellen als Erfahrung angegeben werden, desto seriöser ist es. Es gibt verschiedene Stile, die sich aber nicht wahllos zusammen würfeln lassen.

Es ist für echtes Trailen extrem kontraproduktiv, den Hund im Grünen anzutrailen. Das sollte immer auf Asphalt erfolgen, da man ansonsten Gefahr läuft, daß der Hund fährtet, statt nur dem Individualgeruch zu folgen. Der Unterschied ist am Ende die Machbarkeit von älteren Spuren > 12 Stunden und auch das zuverlässige Arbeiten in der Stadt, wenn die Fährte plötzlich fehlt.

Viele - insbesondere Hundeschulen, aber auch angebliche Profis - machen außer Futterbestätigung keinerlei Motivationsarbeit. Das aber ist der Schlüssel für erfolgreiches Trailen. Ihr als Team wollt einen Menschen finden und kein Hundefutter :-) Achte also drauf, daß mit dem Hund mehr gemacht wird, als nur am Ziel Futter reinzuwerfen. Manche lassen die Versteckperson sich mit dem Hund beschäftigen andere machen noch irgendwelche Renn-Trails vor oder nach dem eigentlichen Trail.

Achte auf das Leinenhandling der Teilnehmer. Ob kurze oder lange Leine ist für viele Geschmackssache, es muß aber präzise sein. Wenn die Leute hinter dem Hund so etwas wie Leinentanzen aufführen oder wenn der sich umdreht, aufmachen und ihm damit den Weg weisen, ist es nicht das richtige. Meine eigene Leine ist 4 m lang, aber außer bei Treppen benutze ich nur die ersten zwei.

Last but not least: Die Geruchsaufnahme. Neben der Schwierigkeit, im Einsatz einen wirklich eindeutigen Geruchsträger zu finden, ist die Präsentation dieses Gegenstands die einzige Hilfe, die Du geben kannst. Wenn die bei den Fortgeschrittenen schlampig mit dem Geruchsträger umgehen, also z.B. offen auf eine Wiese legen und den Hund daran schnüffeln lassen, kann keiner garantieren, was der wirklich aufnimmt. Zum Antrailen ist das völlig richtig, aber später ist hier eine Tüte gefragt, die dem Hund sauber über die Nase gezogen wird.

Ich weiß zufällig, daß die Polizei in Sachsen sehr professionell an die Sache rangeht und daß in mindestens einer DRK-Rettungshundestaffel in Eurem Bundesland ähnlich ausgebildet wird. Von den privaten Anbietern im Raum Leipzig kenne ich von Videos und aus Foren nur einen, der aber gegen jede meiner Empfehlungen von oben vorgeht.


Bevor jetzt die Meckerfront aus den Löchern kriecht: Das ist ein Kurzabriß meiner persönlichen Mantrail-Geschichte. Jeder kann machen, was er will, sollte aber hinterfragen, ob es um seriöse Ausbildung oder nur das wiederkehrende Geldverdienen geht.

Ciao
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Re: Spürnasenausbildung?

Beitragvon Paula(chen) » 03.06.2014, 09:13

Mit den Hundeschulen ist das halt (gerade oder auch?) in Leipzig eine Sache: kann sich halt jeder als Hundetrainer ausgeben. Ob er/sie dann wirklich gut ist...
Unsere Hundeschule hat letztes Jahr ein Einsteiger- und ein Fortgeschrittenen-Seminar für Mantrailing angeboten. Kursleiterin war Melanie Schneider (http://www.hundeschule-vianova.de/). Wird es jetzt leider nicht wieder geben (hier in Leipzig über unsere Hundeschule).

Wenn es denn nicht unbedingt Einsatz-Niveau werden soll, kann ich nur anbieten bei uns mal reinzuschnuppern :mrgreen: Wir sind nicht die Leipziger Gruppe, die im Internet zu finden ist, und betreiben das Ganze zum Spaß für Mensch und Hund und hegen dabei keinerlei professionellen Ansichten. ;)
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Re: Spürnasenausbildung?

Beitragvon Lasse » 07.03.2016, 14:10

Hallihallo,

ich wollte euch kurz berichten, dass Lasse jetzt auch in den Genuss einer Trailing-Ausbildung kommt. Wir haben endlich hier in Hannover einen Anbieter gefunden und waren am Samstag zum Schnuppertraining (im wahrsten Sinne des Wortes! :lol:) und es hat total Spaß gemacht. Die Trainerin ist sehr sympatisch, die Methodik sauber und gut durchdacht, die anderen Teilnehmer sehr freundlich und nicht nur am eigenen Hund interessiert. Lasse und ich sind ja etwas gehandicapt, da wir kein Auto haben. Normalerweise liegen die Hunde, wenn sie gerade nicht dran sind, im Auto. Aber wir werden trotzdem in die Trainingsgruppe aufgenommen und ich darf Lasse die ganze Zeit bei mir behalten. Wobei ich sagen muss, dieses Privileg hat sich der Lütte auch selbst verdient, indem er beim ersten Mal suuuuuuper entspannt war und wirklich Null gestört hat. :sup:

Das Trailen gehört zu den kostenintensiveren Hundesportarten, aber dort mit dieser Trainerin ist es mir das wert. Ab April machen wir das zweimal im Monat, und ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht!
Liebe Grüße von Jule und Lasse

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Re: Spürnasenausbildung?

Beitragvon manon » 07.03.2016, 21:05

Jule, das finde ich super, dass ihr euch angemeldet habt zu einer Trailing-Ausbildung. :sup:
Schön, dass ihr nun eine passende Ausbilderin gefunden habt und ihr schon so viel Spaß in der Schnupperstunde hattet. :jump:
Das ist bestimmt genau richtig für Lasse. :biggthumpup
Und toll, dass er hat sich gleich in der ersten Stunde von seiner besten Seite gezeigt hat! :bindafuer
Liebe Grüße Gaby und Luna
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Re: Spürnasenausbildung?

Beitragvon Lasse » 08.03.2016, 20:53

Danke schön, Gaby :hel:
Lasse hat noch etwas Schwierigkeiten, sich zu fokussieren, aber ich denke, das wird mit der Zeit immer besser. Er ist halt irgendwie auch speziell. Ich kenne sonst keinen Beagle, der am Wegrand rumschnuppert, wenn wenige Schritte vor ihm jemand mit Fleischwurst winkt ... :roll:
Aber wenn er erstmal verstanden hat, worum es geht, wird das sicher ganz prima. Die Trainerin ist wirklich nett und arbeitet mit jedem Hund so, wie er es braucht. Und ich habe nur einen einzigen Anspruch an das Ganze, nämlich, dass Lasse Spaß hat und sich ausarbeitet. Wie schnell er wie weit kommt, ist mir dabei ziemlich schnuppe.
Liebe Grüße von Jule und Lasse

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Re: Spürnasenausbildung?

Beitragvon manon » 08.03.2016, 21:22

Das sind doch die besten Voraussetzungen! :hel:
Hauptsache ihr habt Spaß dabei. :bindafuer
Ich finde es toll dass ihr Zwei das zusammen angeht und bin echt gespannt, wie euch das Ganze dann so gefällt.
Liebe Grüße Gaby und Luna
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Re: Spürnasenausbildung?

Beitragvon Wilde Hilde » 10.03.2016, 08:50

Wow super Jule :hel:
Freut mich dass es euch so gut gefällt :sup:
Bin gespannt wie es weiter geht und klar, Spaß ist das wichtigste dabei :bindafuer
Liebe Grüße Chana mit Letty & Lotte
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Re: Spürnasenausbildung?

Beitragvon Augenstern » 29.03.2016, 15:48

Hallo zusammen ;)

Yula ist eine Jägerin. Sie jagt keinem Ball, Futterdummy o. ä hinterher-nur lebenden Objekten. Um ihr das zu ermöglichen aber auch um sie auszulasten, gehen wir 1 mal die Woche zum trailen. Anfangs war ich mir unsicher ob sie dadurch nicht noch viel mehr Lust hat zur Hatz. Es liegen wirklich schlimme Augenblicke hinter uns. Einmal war sie 6 Std fort. Ein Hund aus unserer Trail Gruppe hat sie dann gefunden....war dann ein Pet Trail.

Ich bleibe auf jeden Fall dabei. Uns macht es Spaß und es ist auch mehr oder weniger Semiprofessionell...und sie hat endlich auch mal Erfolg bei der Suche und letzlich bei Ihrem Fund. Unsere "Opfer" betüddeln den jeweiligen Hund ganz doll und füttern sie dann natürlich auch mit der Futterbelohnung.
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