Therapiehundeausbildung mit einem Beagle

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Re: Beagle als Therapie Hund ??

Beitragvon Snoodi » 11.11.2017, 14:17

Von einem Beagle als Therapiehund habe ich bisher noch nichts gehört oder gelesen, lasse mich aber gerne belehren.

Als Therapiehunde eignen sich wohl Labbi's oder Golden Retriever sehr gut, weil sie gemütlicher und geduldiger sind.
Liebe Grüße Iris
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Re: Beagle als Therapie Hund ??

Beitragvon Beagle-im-Teich » 11.11.2017, 19:54

Lies mal hier:
http://www.lion-hearts-best.de/index.ph ... ent&id=100
Es ist schon ein Unterschied zwischen Therapie- und Besuchshund.
Liebe Grüße von Jule
und Hermann

Solange Menschen denken, dass Hunde nicht fühlen,
müssen Hunde fühlen, dass Menschen nicht denken.
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Re: Therapiehundeausbildung mit einem Beagle

Beitragvon Patrikn » 14.11.2017, 03:06

genau kommt auch auf die Therapie an.
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Re: Therapiehundeausbildung mit einem Beagle

Beitragvon MaLinu* » 19.11.2017, 22:42

Ich habe gerade meine Ausbildung zur Fachkraft für tiergestützte Interventionen gestartet, wo ich dann nach Abschluss der Ausbildung auch in der Lage sein sollte, solche Teams zu bewerten.

Ich habe selber eine 1,5 jährige Beaglehündin die bei den Seminaren, wie auch ganz viele andere Hunde, dabei sein darf.

Den Beagle aufgrund seiner Rasse direkt als Therapiehund auszuschliessen ist nicht nötig. Genauso eigenen sich auch nicht alle Golden Retriver oder Labradore.

Man muss immer schauen, was der Hund anbietet und wo er sich fördern und vielleicht auch mal einsetzen lässt. Hat ein Hund nicht gerne Kinder ist er nicht automatisch ungeeignet, vielleicht bereitet er im Altenheim vielen Senioren ganz viel Freude mit seinem Wesen. Hütehunde und Urrassen wie Basenji, Wolfshunde sind eher auszuschliessen. Wiederum bringen Beagle auch als Jagdhunde einige sehr gute und wichtige Eigenschaften mit.
Wichtig ist: man sollte nicht permanent gegen die Veranlagnung, bzw. Instinkte arbeiten müssen, weil so wird der Hund seine Tätigkeit als Therapiehund nicht als angenehm empfinden.

Die Voraussetzungen für einen Therapiehund fangen schon beim Deckackt der Hündin, hat die Hündin Stress (oft werden Hündinnen heute ja beinahe vergewaltigt) oder auch während der Schwangerschaft Stress, so sind die Welpen bereits im Mutterleib übermässig vielen Stresshormonen ausgesetzt, was für das spätere Nervenkostüm natürlich nicht förderlich ist. Auch kommts darauf an, was die Welpen für Erfahrungen in ihrer Welpenzeit beim Züchter machen. Wie werden sie Reizen ausgesetzt. Oftmals sagen die Züchter "Die Welpen kennen alle Staubsauger" der eine Welpe kann den Staubsauger aber positiv erlebt haben und der andere war dadurch total gestresst, so sind dann auch die Verknüpfungen.

Das ist eine ganz komplexe Sache, darum kann man auch nicht pauschal sagen, von diesem Züchter eignet sich diese und diese Rasse. Oft gibt es auch in den Rassen massive Unterschiede in den Linien, das muss man alles beachten.
MaLinu*
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