Nassfutter öfter wechseln...

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Nassfutter öfter wechseln...

Beitragvon Steffen64 » 24.11.2017, 13:30

Hallo zusammen,
unsere Ginger hat ihre Vorliebe für WildKot wiederentdeckt :angry . Eine ganze Zeit im Sommer war Ruhe. Es vergeht nahezu kein Tag, ohne dass sie etwas aufnimmt. Nun könnte es ein Mineralstoffmangel sein, dies werden wir untersuchen.
Wir füttern morgens TF von Wolfsblut und abends Nassfutter ebenfalls von Wolfsblut. Beim Nassfutter gibt es abends immer eine andere Sorte, damit es nicht so langweilig im Napf wird. Nun meinte der Verkäufer, dass es u. U. schlecht ist, die Proteinquelle so häufig zu wechseln, da es den Magen Darm-Trakt zu sehr belastet.
Er füttert z. B. seit 3 Jahren immer das gleiche Futter und sein Boxer hätte keine Probleme.

Wie meint ihr zu diesem Thema? Danke im Voraus für die Tipps

Herzliche Grüße

Steffen
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Re: Nassfutter öfter wechseln...

Beitragvon Snoodi » 24.11.2017, 14:04

Ich hab generell mal eine Frage. Warum füttert ihr TroFu und Nassfutter; warum nicht nur eine Sorte?
Liebe Grüße Iris
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Re: Nassfutter öfter wechseln...

Beitragvon Steffen64 » 24.11.2017, 14:18

Hallo Iris,

das haben wir so übernommen. War eine Empfehlung von weiß nicht mehr von wem. Was ist der besser Weg?

Gruß

Steffen
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Re: Nassfutter öfter wechseln...

Beitragvon Beagle-im-Teich » 24.11.2017, 14:43

Zum einen ist es die Abwechslung, zum anderen ist Nassfutter die m.M.n. artgerechte Ernährung.
Jule bekommt meist eine Mischung aus Rindfleisch (Gulasch oder Hack) oder Fisch und Trockenfutter.
Das kann allerdings auch ein Schuss sein, der nach hinten losgeht. Jule ist schon sehr verwöhnt. Reines Trockenfutter zum Frühstück wurde bereits mehrfach verweigert. Natürlich mit einem vielsagenden Blick: "wie? Kein Fleisch? Dann kannst du den Trockenmist auch behalten." Und sie verlässt demonstrativ ihren Fressplatz.
Da soll mir noch einer sagen, Beagles fressen alles. :mrgreen:
Liebe Grüße von Jule, Paula
und Hermann

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Re: Nassfutter öfter wechseln...

Beitragvon Steffen64 » 24.11.2017, 15:16

Verwöhnt ist Ginger zum Glück nicht. Sie picknickt leider auch gerne im Freien :angry ...
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Re: Nassfutter öfter wechseln...

Beitragvon Kirana » 29.11.2017, 09:40

Ich finde die Idee gut und ich wechsel auch ab und zu. Allerdings immer nachdem eine Packung leer ist. Bei 1-2x im Jahr vielleicht kann man dann ja von keiner Belastung des Magens mehr ausgehen. Die Sache ist ja, dass in jedem Futter andere Nährstoffe sind und so ist eine Zufuhr von verschiedenen eher gewährleistet. Aus diesem Grund sollen Menschen ja auch z.B. die Mineralwassersorte manchmal wechseln.

In der Praxis ist eine Futterumstellung ja höchstens mit 2 Tagen Durchfall aus der Welt. Morgens uns abends unterschiedlich füttern... hmmm ja, wenn es der Hund gut verträgt, warum nicht?
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Re: Nassfutter öfter wechseln...

Beitragvon Steffen64 » 29.11.2017, 11:22

Hallo Kirana,

danke für deine Rückmeldung. Ginger hat überhaupt keine Probleme mit den 2 Futterarten. Wahrscheinlich weil sie als Junghund auf der Straße bzw. im Wald leben musste.

Herzliche Grüße

Steffen
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Re: Nassfutter öfter wechseln...

Beitragvon mablosi » 29.10.2018, 16:30

Ich verwende immer das gleiche Nassfutter, bislang ohne Probleme!
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Re: Nassfutter öfter wechseln...

Beitragvon Steffen64 » 01.11.2018, 17:27

Hallo zusammen,

habe zum Thema Ernährung noch eine etwas delikate Frage: Wie oft lösen sich denn eure Hunde am Tag? Ginger macht mind. 2-3 Mal entweder im Wald oder auch tlw. in unserem Garten. Die abgesetzten Mengen sind tlw. riesig für einen Beagle. Die Konsistenz ist aber sehr gut. Kein Durchfall, etc.

Ich habe Mal gelesen: Je schlechter das Futter, desto größer die "Haufen". Ist da was dran? Wir füttern, wie schon eingangs erwähnt, morgen Trockenfutter und abends Nassfutter. Es gibt da 200 Gramm Dosen Nassfutter mit versch. Geschmacksrichtungen und Zusammensetzungen.

Danke für die Rückmeldungen

Gruß

Steffen
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Re: Nassfutter öfter wechseln...

Beitragvon Snoodi » 02.11.2018, 11:02

Warum delikat? Ist doch alles menschlich :lol: :lol: :lol:

Es ist schon so, dass die Menge der Ausscheidungen mit dem Futter zusammenhängt Je gehaltvoller das Futter, desto besser wird es vom Körper verwertet und desto geringer ist der Output.

Nass- und Trockenfutter haben unterschiedliche Verdauungszeiten. Dies liegt daran, dass das Nassfutter schon gewolft und viel Feuchtigkeit beigefügt wurde. Trockenfutter hat wenig Feuchtigkeit und muss durch die zusätzliche Wasseraufnahme des Hundes erst einmal im Magen aufquellen, um dann weiter verdaut zu werden.

Bei unseren Hunden ist es so, dass sie sich 2 x am Tag lösen und die Menge ungefähr 1/3 der gegebenen Menge an Trockenfutter entspricht.

Vielleicht ist das ein Anhaltspunkt für dich.
Liebe Grüße Iris
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Re: Nassfutter öfter wechseln...

Beitragvon Steffen64 » 02.11.2018, 15:09

Hallo Iris,

Danke für die Rückmeldung. Bei Ginger's Hinterlassenschaften sieht es tlw. so aus, als ob mehr hinten raus kommt, als vorne rein kommt. Und das mehrfach am Tag.

Gruß

Steffen
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Re: Nassfutter öfter wechseln...

Beitragvon Snoodi » 02.11.2018, 18:17

Fütter mal 4 Wochen entweder nur Tofu oder nur Dosenfutter.
Liebe Grüße Iris
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Re: Nassfutter öfter wechseln...

Beitragvon Beagle-im-Teich » 02.11.2018, 18:18

Naja, ich würde die Menge des Outputs nicht überbewerten.
Vorne kommt Trockenfutter rein und hinten kommen feuchte Knödelmasse raus. Zieh mal so schlappe 60% Wassergehalt ab, dann bleibt gar nicht mehr so viel übrig.
Unsere Jule knödelt so 2 - 3 Mal am Tag, Paula so 4 - 5 Mal. Aber Paula kriegt auch 3 und Jule nur 2 Mahlzeiten täglich.
Wir füttern Jule nass/trocken 50:50 bei jeder Mahlzeit, Paula kriegt nur ihr trockenes Welpenfutter in ein wenig Wasser.
Solange die Konsistenz der Hinterlassenschaft zufriedenstellend ist, ist alles in Ordnung.
Liebe Grüße von Jule, Paula
und Hermann

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Re: Nassfutter öfter wechseln...

Beitragvon wennichwill » 03.11.2018, 10:31

Hallo Steffen,

als wir unsere Fellnase übernommen haben, es sind jetzt fast zwei Jahre auf den Tag genau, hat sie nach fertig Futter gerochen.Sie wurde bis zu diesem Zeitpunkt mit Frockenfutter versorgt.
So weit ich mich erinnere hat zu dieser Zeit mehrfach am Tag Kot abgesetzt und in oderentlicher Menge.
Meine Zeit erlaubt es ,dass ich für den Beagle das Futter selbst herstelle, seit her richt das Tier nicht mehr nach Trockenfutter und die Hinterlassenschaften waren deutlich weniger.
Im Normalfall füttere ich ca. 60 % Fleisch , Rind , Fisch, Huhn, Pferd , sowie div. Gemüse ( kurz gekocht) im mit etwas Bierhefe ,und Petersilie wegen Fell und Mundgeruch etwas Pflanzenöl und Tierfett und hin und wieder Eigelb.
Der Fleischanteil ist teils gekocht ,teilsroh.
Wir Füttern zweimal am Tag und in der Regel wird pro Tag einmal gekackt.
Wenn das Futter mal einen höheren Gemüseanteil hat kommt hinten mehr raus ,weil die Menge der unverdaulichen Anteile grösser ist.
Hin und wieder grast der Beagle wie eine Kuh oder jetzt wo auf den Wiesen der Stallmist ausgebracht ist, schnapp sich die Fellnase hin und wieder ein Häbchen, letzthin hat sie davon etwas zuviel erwischt und dann hat sich auch das Abfallprodukt verändert, in Farbe und Konsistenz .
Ich schwöre auf selbgemachtes ,da weiss ich was drin, eine Bekannte die einen BGS hat, der längere Zeit eine Allergie hatte ,offen wundgekratzte Stellen, hat durch Futtereigenproduktion das in den Griff bekommen.
Bevor ich mich entschlossen habe das Futter selbst herzustellen, hatte ich div. Futterproduzenten angeschrieben und darum gebeten mir die Zusammensetzung ihres Futtermittels zu nennen.
Von keiner Antwort bis zu dem Hinweis, was laut Gesetzt deklariert werden muss habe ich nicht viel erfahren.
Bei einem Produkt konnte ich durch mehrfachen Schriftverkehr klären, dass das was auf den Verpackungen abgebildet ist nicht in dem Produkt enthalten ist.
Ich berechen die Futtermenge anhand von Kalorientabellen und für den Beagle setzte ich einen Grundbedarf von Körpergewicht mal 30 plus 70 gleich Kalorien tages Grundbedarf an ,und unser Hund sieht nicht unterernährt aus.
Wobei ich die 70 als Leckerli abziehe.
Futter selbst herstellen kostet mich alle 4-5 Woche 4 - 5 Stunden Zeit vom Einkauf bis zum Einfrieren.
Aus den Grundzutaten , kann ich beliebige Mischungen herstellen.
Übrigen der Biotonne Beagle macht es auch spass wenn Futter gebraut wird ,denn es fällt hier und da ein Brocken ab.
Habe dem schlafenden Hund gerade übers Gesicht geleckt, damit er mal weiss wie das ist :-)
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Re: Nassfutter öfter wechseln...

Beitragvon Steffen64 » 03.11.2018, 13:09

Snoodi hat geschrieben:Fütter mal 4 Wochen entweder nur Tofu oder nur Dosenfutter.


Hallo Iris,

guter Tipp. Werde ich mal probieren, wenn die angebrochenen Vorräte aufgebraucht sind.

Gruß

Steffen
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