Nassfutter öfter wechseln...

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Re: Nassfutter öfter wechseln...

Beitragvon Steffen64 » 03.11.2018, 13:13

Beagle-im-Teich hat geschrieben:Naja, ich würde die Menge des Outputs nicht überbewerten.
Vorne kommt Trockenfutter rein und hinten kommen feuchte Knödelmasse raus. Zieh mal so schlappe 60% Wassergehalt ab, dann bleibt gar nicht mehr so viel übrig.
Unsere Jule knödelt so 2 - 3 Mal am Tag, Paula so 4 - 5 Mal. Aber Paula kriegt auch 3 und Jule nur 2 Mahlzeiten täglich.
Wir füttern Jule nass/trocken 50:50 bei jeder Mahlzeit, Paula kriegt nur ihr trockenes Welpenfutter in ein wenig Wasser.
Solange die Konsistenz der Hinterlassenschaft zufriedenstellend ist, ist alles in Ordnung.


Hallo Hermann,

danke für den Input. Das mit dem Wassergehalt stimmt schon. Ich habe mich nur über den Hund unserer Freunde gewundert. Ca. 8 Jahre alt, ca. 20 Kg schwer, Mischlingsrüde. Schulterhöhe ca. 60 cm. Und der Hund kackt Mini-Würste :eek: :?

Gruß

Steffen
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Re: Nassfutter öfter wechseln...

Beitragvon Steffen64 » 03.11.2018, 13:23

wennichwill hat geschrieben:Hallo Steffen,

als wir unsere Fellnase übernommen haben, es sind jetzt fast zwei Jahre auf den Tag genau, hat sie nach fertig Futter gerochen.Sie wurde bis zu diesem Zeitpunkt mit Frockenfutter versorgt.
So weit ich mich erinnere hat zu dieser Zeit mehrfach am Tag Kot abgesetzt und in oderentlicher Menge.
Meine Zeit erlaubt es ,dass ich für den Beagle das Futter selbst herstelle, seit her richt das Tier nicht mehr nach Trockenfutter und die Hinterlassenschaften waren deutlich weniger.
Im Normalfall füttere ich ca. 60 % Fleisch , Rind , Fisch, Huhn, Pferd , sowie div. Gemüse ( kurz gekocht) im mit etwas Bierhefe ,und Petersilie wegen Fell und Mundgeruch etwas Pflanzenöl und Tierfett und hin und wieder Eigelb.
Der Fleischanteil ist teils gekocht ,teilsroh.
Wir Füttern zweimal am Tag und in der Regel wird pro Tag einmal gekackt.
Wenn das Futter mal einen höheren Gemüseanteil hat kommt hinten mehr raus ,weil die Menge der unverdaulichen Anteile grösser ist.
Hin und wieder grast der Beagle wie eine Kuh oder jetzt wo auf den Wiesen der Stallmist ausgebracht ist, schnapp sich die Fellnase hin und wieder ein Häbchen, letzthin hat sie davon etwas zuviel erwischt und dann hat sich auch das Abfallprodukt verändert, in Farbe und Konsistenz .
Ich schwöre auf selbgemachtes ,da weiss ich was drin, eine Bekannte die einen BGS hat, der längere Zeit eine Allergie hatte ,offen wundgekratzte Stellen, hat durch Futtereigenproduktion das in den Griff bekommen.
Bevor ich mich entschlossen habe das Futter selbst herzustellen, hatte ich div. Futterproduzenten angeschrieben und darum gebeten mir die Zusammensetzung ihres Futtermittels zu nennen.
Von keiner Antwort bis zu dem Hinweis, was laut Gesetzt deklariert werden muss habe ich nicht viel erfahren.
Bei einem Produkt konnte ich durch mehrfachen Schriftverkehr klären, dass das was auf den Verpackungen abgebildet ist nicht in dem Produkt enthalten ist.
Ich berechen die Futtermenge anhand von Kalorientabellen und für den Beagle setzte ich einen Grundbedarf von Körpergewicht mal 30 plus 70 gleich Kalorien tages Grundbedarf an ,und unser Hund sieht nicht unterernährt aus.
Wobei ich die 70 als Leckerli abziehe.
Futter selbst herstellen kostet mich alle 4-5 Woche 4 - 5 Stunden Zeit vom Einkauf bis zum Einfrieren.
Aus den Grundzutaten , kann ich beliebige Mischungen herstellen.
Übrigen der Biotonne Beagle macht es auch spass wenn Futter gebraut wird ,denn es fällt hier und da ein Brocken ab.



Hallo wennichwill,

die Zeit Futter selbst zu machen haben Jutta und ich leider nicht. Aber es stimmt schon, man weiß halt nicht, was tats. in den Dosen steckt. Egal bei welcher Marke. Und Ginger riecht auch tats. nicht immer gut, da wir auch getrockneten Blättermagen füttern. Soll gegen "Kacke-fressen" helfen. Leider nicht immer.
Zum Thema Mengen: Beim Trockenfutter geben wir 50-60% der angegeben Menge plus Magerquark , Kräuter, ab und an wertvolle Öle, etc.

Gruß

Steffen
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Re: Nassfutter öfter wechseln...

Beitragvon Beagle-im-Teich » 04.11.2018, 10:59

Da sind wir dann, zack, bei der Philosophie des Fütterns.
Der Eine barft, der Andere nimmt's aus der Dose und der ganz Andere gibt Trockenfutter. Und dann gibt's noch die Mischfütterer.
Grundsätzlich ist in Fertigfutter, egal ob trocken oder nass, alles drin, was der Hund braucht. Und auch, wenn sich mancher Inhaltsstoff für den menschlichen Gaumen und Verdauungstrakt fast ekelhaft anhört, so ist das für den Hund geradezu ein Leckerbissen. Welcher Mensch steht schon auf vergammelten und halb verwesten Pansen? Die meisten Hunde lieben so einen Happen. Sie bekommen ihn nur selten, weil ihre Menschen das nicht mögen.
Unsere Jule stellt sich sowas selbst her indem sie frisches Futter einfach in einer Gartenecke verbuddelt und später darauf zurück kommt.
Ja, ich gehöre auch zu denen, die es mit ihrem Hund häufig zu gut meinen was das Futter betrifft. Aber früher sind die Hunde auch gesund aufgewachsen, sind alt geworden und haben ein schönes Leben gehabt. Gefüttert wurden sie mit den Resten der menschlichen Mahlzeiten und Schlachtabfällen.
Wir sollten uns also keinen zu großen Kopf über das Hundefutter machen. Und solange die Konsistenz der Hinterlassenschaft zufriedenstellend ausfällt und der Hund gesund ist, ist alles im grünen Bereich.
Dennoch, 50 - 60% der empfohlenen Mengenangabe halte ich für etwas zu wenig, trotz Quark u.ä..
Wir geben das untere Limit plus Leckerchen und ab und zu etwas besonderes.
Liebe Grüße von Jule, Paula
und Hermann

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Re: Nassfutter öfter wechseln...

Beitragvon Snoodi » 04.11.2018, 11:20

Und dann gibt es noch die, die sich schon länger ernsthaft mit der veganen Ernährung für Hunde auseinandersetzen.
Liebe Grüße Iris
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Re: Nassfutter öfter wechseln...

Beitragvon GIBSBY » 04.11.2018, 11:40

IRIS - bitte NICHT :oops:
LG Gaby, Prinz, Amy, Bailey & Lucy 4 ever im ♥en
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Re: Nassfutter öfter wechseln...

Beitragvon Beagle-im-Teich » 04.11.2018, 11:41

Ja, das kommt besonders gut an, weil der Hund ein Carnivore ist.
Wer braucht schon Fleisch wenn er von Natur aus ein Fleischfresser ist? :hair:
Solche Leute sollten sich lieber ein Karnickel anschaffen!
Liebe Grüße von Jule, Paula
und Hermann

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Re: Nassfutter öfter wechseln...

Beitragvon Steffen64 » 04.11.2018, 12:06

Beagle-im-Teich hat geschrieben:Wir sollten uns also keinen zu großen Kopf über das Hundefutter machen. Und solange die Konsistenz der Hinterlassenschaft zufriedenstellend ausfällt und der Hund gesund ist, ist alles im grünen Bereich.
Dennoch, 50 - 60% der empfohlenen Mengenangabe halte ich für etwas zu wenig, trotz Quark u.ä..


Hallo Hermann,

das stimmt natürlich. Ich mach mir manchmal zu viele Gedanken. Da Ginger tägl. ca. 8-10 KM bewegt wird, werden wir uns an der unteren Menge an TroFu orientieren.

Gruß

Steffen
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