Durchfall und Erbrechen - Kann BARF helfen?

Da es sich hier um eine spezielle Form der Ernährung handelt, hat dieses Thema eine eigene Rubrik bekommen

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Durchfall und Erbrechen - Kann BARF helfen?

Beitragvon alexius » 18.02.2019, 13:37

Hello!
Die Hündin meiner Mutter ist altersmäßig schon etwas fortgeschritten aber mit 12 noch viel zu jung, um grobe gesundheitliche Probleme zu haben finde ich. Leider hat sie in letzter Zeit offensichtlich Verdauungsprobleme, die sich durch Durchfall und Erbrechen äußern. Sie kommen aber nicht durchgehend, sondern vermutlich durch das Nassfutter einer bestimmten Hundefuttermarke.
Natürlich könnten wir die einfach weglassen, aber ich bin am Überlegen, ob es nicht besser wäre, gleich auf artgerechtere Nahrung umzusteigen, weil die besser verträglich ist. Der Grund, warum wir noch nicht umgestiegen sind, ist der höhere Zeitaufwand für die Zubereitung von BARF... Wenn es sich lohnt, würde ich aber trotzdem darauf setzen. Was sind eure Erfahrungen beim Umstieg auf BARF aufgrund von Nahrungsmittelunverträglichkeiten?
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Re: Durchfall und Erbrechen - Kann BARF helfen?

Beitragvon beaglefan93 » 18.02.2019, 15:38

Hey, warst du denn schon beim Tierarzt?
Natürlich liegt es nahe, dass eine Unverträglichkeit oder Allergie die Gründe für die Verdauungsprobleme sind, aber ich würde das trotzdem nochmal abchecken lassen. Nicht dass dann eine ernsthafte Erkrankung dahintersteckt. Bei einer 12-jährigen Hündin kann ja doch einiges passieren - ist es ein Mischling oder ein Rassehund?

Grundsätzlich ist es aber richtig, bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten kann BARF weiterhelfen, da es das Verdauungssystem besser umsetzen kann. Für unseren Älteren kaufen wir das fertige Futter bei Juni Barf, damit haben wir schon viele gute Erfahrungen gemacht. Du kannst dort tiefgekühltes Futter speziell für Allergiker bestellen. Für einen Wochenendtrip haben wir auch mal das Futter in Dosen gekauft, die musste man nicht mal kühlen. Am liebsten hat er es aber natürlich, wenn das Futter frisch zubereitet wird. Ich versuche es so oft wie möglich, aber die Zeit ist eben nicht immer zur Verfügung...
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Re: Durchfall und Erbrechen - Kann BARF helfen?

Beitragvon Beagle-im-Teich » 18.02.2019, 16:11

Bei einer 12jährigen würde ich auf jeden Fall einen Tierarzt konsultieren.
Ich will den Teufel nicht an die Wand mahlen, aber die Lebenserwartung beim Beagle wird mit 12 - 15 Jahren angegeben. Und ich kenne aus meinem Umfeld 2 Beagle, die mit 12 Jahren den Weg über die Regenbogenbrücke gegangen sind.
Durchfall und Erbrechen treten bei sonst gesunden Hunden eher seltener auf.
Liebe Grüße von Jule, Paula
und Hermann

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Re: Durchfall und Erbrechen - Kann BARF helfen?

Beitragvon Snoodi » 19.02.2019, 10:24

Genau so ist es. Ein gesunder Hunde hat weder Durchfall, noch erbricht er. Das kann mal vorkommen, aber immer mal wieder finde ich schon grenzwertig.
Ich würde das auch einmal von einem TA abklären lassen.
Bei BARF musst du dich/deine Mutter sehr genau informieren, denn hier kann man eine Menge falsch machen.

Wie kommst du überhaut darauf, dass ein 12jähriger Hund keine größeren, gesundheitliche Probleme haben darf? Ein 12jähriger Hund ist ein alter Hund und viele Hunde werden gar nicht so alt.
Liebe Grüße Iris
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Re: Durchfall und Erbrechen - Kann BARF helfen?

Beitragvon Steffen64 » 19.02.2019, 14:49

Hallo zusammen,

ist es nicht ein ebenso großes Risiko einen älteren Hund von konventionellem Futter auf BARF umzustellen? Mein "Futteronkel" rät ja schon ab, wenn ich mal Fisch-Nassfutter füttern will anstatt immer Fleisch-Nassfutter. Der Grund würde in der unterschiedlichen Eiweiß-Quelle liegen.

Danke für die Rückmeldung.

Grüße

Steffen
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