Habt ihr eine Bedarfsberechnung wg. BARF machen lassen ?

Da es sich hier um eine spezielle Form der Ernährung handelt, hat dieses Thema eine eigene Rubrik bekommen

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Habt ihr eine Bedarfsberechnung wg. BARF machen lassen ?

Beitragvon GIBSBY » 16.05.2012, 09:02

Wo habt ihr es machen lassen ??
Wie sind eure Erfahrungen damit ??
Wie genau aufgeführt ist das ??
Hat es euch geholfen ??

Oder gibt´s vllt. einen tollen Rechner im I-Net, den ihr schon mal getestet habt und empfehlen könnt ??
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Re: Habt ihr eine Bedarfsberechnung wg. BARF machen lassen ?

Beitragvon Caro&Queenie » 16.05.2012, 09:17

Wir haben keine machen lassen, aber praktisch am Anfang einen der Beispielpläne im Buch von Swanie Simon kopiert, nur, um auf der sicheren Seite zu sein. Mittlerweile machen wir das eher "frei Schnauze".
Aber durchs barfen hat Queenie wie geplant toll abgenommen, ist daber aber wie gewohnt lebhaft, munter und leistungsfähig. Von daher gehe ich mal davon aus, dass das dem Hund nicht geschadet hat. Hätte sie gesundheitliche Probleme gehabt oder wäre sie weniger lebhaft gewesen, hätte ich mir aber professionelle Hilfe geholt.
Liebe Grüsse,
Caro, Queenie & Poldi

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Re: Habt ihr eine Bedarfsberechnung wg. BARF machen lassen ?

Beitragvon sonnenschein » 17.05.2012, 22:21

Bis aufs Abnehemen dito :-) Zusätzlich haben wir uns noch von unserer Tierärztin beraten lassen, die aber ziemlich das Gleiche erzählt hat wie Frau Simon schreibt.

Ciao
sonnenschein
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Re: Habt ihr eine Bedarfsberechnung wg. BARF machen lassen ?

Beitragvon GIBSBY » 04.08.2012, 19:10

Bin gerade durch Zufall auf einen Link gestossen bezüglich Rationsberechnung:
http://www.dorishundeernaehrungsberatung.de/
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Re: Habt ihr eine Bedarfsberechnung wg. BARF machen lassen ?

Beitragvon Timberland » 12.08.2012, 18:31

@GIBSBY
Und? Hast du dieses Service in Anspruch genommen?
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Re: Habt ihr eine Bedarfsberechnung wg. BARF machen lassen ?

Beitragvon GIBSBY » 13.08.2012, 00:14

Nein, bisher noch nicht !
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Re: Habt ihr eine Bedarfsberechnung wg. BARF machen lassen ?

Beitragvon Timberland » 12.09.2012, 15:57

Kann mir bitte kurz jemand Licht ins Dunkel bringen bezüglich des Beispielplans für Welpen von Simon Swanie auf Seite 44. :idea:

Ich bin etwas verwirrt.
Auf Seite 41 erklärt sie die Aufteilung der zu fütternden Lebensmittel mit Getreide. Dann auf Seite 44 wird plötzlich nur Leber und zwar am Sonntag gefüttert?
Heißt das jetzt, dass ich Timber bis zur ca. 30. Woche (so wie die Beschreibung auf S. 45) nur Leber als Innerei füttern soll und das an einem Tag, obwohl sie auf den nächsten Seiten schreibt, dass Leber bzw. Innereien nie als Ersatz für eine Ration gefüttert werden sollen, da sie in zu großen Mengen Durchfall verursachen?
Und wieso eigentlich ausgerechnet Leber? Sie schreibt ja selbst, dass die Blättermagen und Pansen so gut findet, also wieso nicht Pansen statt Leber?

Und darf er jetzt nur Flocken bekommen oder ist damit jegliches Getreide gemeint, welches für Hunde geeignet ist?

Und wie sieht das aus, wenn ich keine Knochen füttern möchte? Gebe ich dann einfach mehr Fleisch, Innereien, Pansen/Blättermagen oder lasse ich die RFK Ration einfach weg? Aber das geht ja auch nicht oder, weil da ja auch Fleisch und Fett dran ist, welches er dann nicht bekommen würde. Mann, mann, ich finde barfen ja wirklich toll, aber mache mir echt in die Hosen, dass Timber von etwas zu viel oder zu wenig bekommt. :doh:

Fragen, Fragen, Fragen.... :P

Bin echt überfragt, weil ich gerade einen Wochenplan zusammenstellen möchte und nun nicht weiß wie viel Muskelfleisch, Innereien und Pansen/Blättermagen ich jetzt füttern soll oder darf.
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Re: Habt ihr eine Bedarfsberechnung wg. BARF machen lassen ?

Beitragvon Lupobeagle » 12.09.2012, 16:54

Ich habe damals mehrere Bücher gelesen, mich durchs Netzt gewühlt und erstmal 2 Monate lang nur Infos gesucht. Dann habe ich mir einen Plan ausgedruckt, der für mich und Lupo passend schien.
(Getreide durfte vorhanden sein, er ist älter, kastriert, kein Mega-Sportler)danach habe ich ihn den ersten Monat ernährt.
Die Futtermenge war für Lupo genau richtig.Er hat sein Gewicht wunderbar gehalten, sah super aus, alles passte. Durch Blutuntersuchungen konnten wir feststellen, dass es nicht nur so aussah-sondern der Hund auch bisher (klopf auf Holz) topgesund ist und Nieren wie ein 3 jähriger hat (freu!)
Liebe Grüße von Bine &
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Re: Habt ihr eine Bedarfsberechnung wg. BARF machen lassen ?

Beitragvon Timberland » 12.09.2012, 17:01

@Lupobeagle
Danke für deine Antwort, aber leider hilft mir das in meiner Situation gerade auch nicht weiter (nicht böse gemeint :win: ). Ich bin nämlich gerade in der selben Situation wie du damals.
Ich habe einen Stapel Barf Bücher vor mir liegen, die ich alle durchgelesen habe und deswegen bin ich jetzt etwas verwundert wieso Swanie schreibt, dass der Welpenfutterplan eigentlich genauso sein kann, wie der eines erwachsenen Hundes und dann als Beispiel immer nur Flocken, keinen Fisch und keine Innereien, außer Leber, in ihrem Plan für Welpen ab der 8. Woche angiebt. Jetzt bin ich verunsichert, ob ich den normalen für Junghunde verwenden soll oder eben diesen.

Kannst du mir dazu vielleicht etwas raten? :balloon
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Re: Habt ihr eine Bedarfsberechnung wg. BARF machen lassen ?

Beitragvon Timberland » 12.09.2012, 18:47

Oje, stand niemand vor der selben Frage? Haben doch einige hier Simone Swanie gelesen oder? :win:
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Re: Habt ihr eine Bedarfsberechnung wg. BARF machen lassen ?

Beitragvon beagle bonny » 13.09.2012, 00:45

Ganz genau kann ich nicht helfen, weil ich mich gar nicht mehr so genau erinnere, wie das damals mit Bonny hat angefangen mit BARF. ABER: BARF ist nicht so schwierig, wie Du denkst. Das muss nicht alles nach "Buch" gehen, heute kriegt Hund Fisch, morgen Innereien, übermogen Wild, dann wieder nur Gemüse....selbst, wenn Du drei (!) Tage das Gleiche fütterst, weil eben noch was da war... kein Problem. Wichtig ist, das über einen bestimmten Zeitraum (ich sag mal über einen Monat), Abwechslung drin ist und HUnd das bekommt, was er "braucht" an Vitaminen,Mineralstoffen, usw. Man muss aus "BARF" keine Wissenschaft machen. Gib Gemüse, Obst Fleisch in abgewogenen Verhältnissen und gut ist. HUnd ist glücklich, schlank, und Halter zufrieden, was willst Du mehr?? :win:
Bei einem Welpen solltest Du drauf achten, dass Du nicht`s blähendes oder anderwertig belastendes fütterst, das ist wie bei einem Kleinkind /Baby. Wir haben, als Bonny Welpe war, erst mal nur Trockenfutter gehabt, mit Barf haben wir begonnen, als sie irgendwie 1,5 / 2 Jahre alt war. Vielleicht solltet Ihr auch soweit warten?! Nur nen Vorschlag, die Umstellung war überhaupt kein Problem, eigentlich von heute auf morgen....
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Re: Habt ihr eine Bedarfsberechnung wg. BARF machen lassen ?

Beitragvon GIBSBY » 13.09.2012, 07:24

@beagle bonny: Bei einem erwachsenen Hund sehe ich das genau so wie Du - ausgewogen über einen Monat ist völlig ok ....
Im speziellen bei einem Welpen / Junghund ist es allerdings nicht ganz so einfach - easy und locker zu sehen, wurde uns bei einem BARF-Vortrag erläutert.
Da ist genauestens auf die Inhaltsstoffe zu achten - zu wiegen - zu messen - ständig wieder neu zu berechnen.
Hier mal noch was Interessantes: Das Brimborium um Barf - Quelle: http://www.barfers.de
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Re: Habt ihr eine Bedarfsberechnung wg. BARF machen lassen ?

Beitragvon Timberland » 13.09.2012, 08:43

Oje, jetzt wird mir wieder ganz mulmig zumute. :?
Bin ohnehin seit Tagen nur am rechnen, überlegen, verändern, was meinen Wochenplan betrifft.

Ich möchte barfen, jedoch ohne Knochenfütterung, da mir das als Anfängerin zu gefährlich ist...vielleicht kommt das noch, dass ich mich da drüber traue, aber im Moment habe ich Bauchweh dabei, weshalb ich es lieber erst mal lasse.

Das einzige was ich anders machen möchte als Swanie, ist, anstatt der von ihr angegebenen Zusätze, die bei keiner Knochenfütterung, sowie auch sonst noch ergänzt werden sollen, wegzulassen und stattdessen die täglich angegebene Menge von der Minaralstoffmischung Schloss Grossau, über die Mahlzeiten zu geben. Denn da ist eigentlich alles drinnen was ein Hund/Welpe braucht.

Hier eine Auflistung der Inhaltsstoffe:

Trockensubstanz mind. 90 %
Phospohor mind. 15 %
Calcium mind. 25 %
Magnesium 1 %
Natrium 0,2 %
Vitamin A-500 250.000 I.E./kg
Vitamin D3-500 25.000 I.E/kg
Vitamin E3-50 50,0 mg/kg
Vitamin B1 3,5 mg/kg
Vitamin B2 10,0 mg/kg
Vitamin B6 15,0 mg/kg
Vitamin B12 5 mcg/kg
Vitamin K3 5,6 mg/kg
Vitamin C 14,0 mg/kg
Eisen 1250,0 mg/kg
Jod 40,0 mg/kg
Kobalt 10,0 mg/kg
Kupfer 50,0 mg/kg
Mangan 250,0 mg/kg
Selen 3,0 mg/kg
Zink 250,0 mg/kg
Nikotinsäureamid 42,0 mg/kg
Pantothensäure 17,5 mg/kg
Biotin 7,0 mcg/kg.

:think: Hach, ich bin so hin und her gerissen....würde mir das nie verzeihen, wenn Timber irgendwelche Schäden davon trägt, weil ich ihn nicht richtig ernährt habe.
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Re: Habt ihr eine Bedarfsberechnung wg. BARF machen lassen ?

Beitragvon beagle bonny » 13.09.2012, 09:28

Gaby hat schon Recht, bei einem Welpen von 4 Monaten muss schon noch genauer geguckt werden, dass alles drin ist im Futter, was Hund so braucht. Aber ansonsten, wie ich schon schrieb, ist Barf ziemlich unkompliziert. Warum gibst Du Timber nicht ein hochwertiges Fertigfutter, wenn Du Dir nicht so ganz sicher bist und die ganze Rechnerei so aufwendig...? Und wenn Timber dann fein gewachsen ist und "groß", stellst Du auf Barf um. Kannst Du eigentlich nüscht verkehrt machen.
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Re: Habt ihr eine Bedarfsberechnung wg. BARF machen lassen ?

Beitragvon Timberland » 13.09.2012, 09:44

Weil ich mittlerweile ziemlich überzeugt davon bin, dass diese Art der Ernährung die artgerechteste für den Hund darstellt und dadurch Allergien, Unverträglichkeiten etc. vermieden werden können. Deshalb fände ich den Gedanken irgendwie komisch ihn ein Jahr lang oder mehr industriell zu füttern, damit er erst all diesen Stoffen ausgesetzt ist, um ihn dann artgerecht zu füttern.
Aber du hast natürlich Recht, wenn man sich unsicher ist, dann ist es sicher nicht verkehrt, aber irgendwie denk ich mir dann, dass das doch nicht so ein riesen Problem sein kann einen Hund großzuziehen, ohne Schäden, wenn wir das bei Babys und Kleinkindern auch schaffen, ohne ihnen tausend Pulverchen und Zusätze zu füttern, wenn die Ernährung kindgerecht und ausgewogen ist oder?

Hat vielleicht irgendjemand noch einen Wochenplan, wie er seinen Welpen damals in Timbers Alter ernährt hat? Und vielleicht auch noch einen Bluttest gemacht hat, der bestens ausgefallen ist?
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