Epilepsie

Alles was mit der Gesundheit zu tun hat. Achtung: Bei akuten Problemen nicht auf Ratschläge warten sondern besser SOFORT ZUM TIERARZT!!!

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Re: Epilepsie

Beitragvon nordsachse » 31.12.2014, 14:54

Danke für Eure guten Wünsche.
Wir hoffen auch mal das es nicht wieder auftritt. Aber leider ist das wohl nicht ganz behandelbar.
Aber wir hoffen mal das es nicht wieder in dem (für uns) kurzen Abstand auftritt, und auch nicht mehr so lange.
Gruß aus Nordsachsen
Howard


Leo, Beagle-Cocker Mix, * 01.12.2012
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Epilepsie, guten TA gesucht

Beitragvon nordsachse » 23.07.2015, 21:17

Ich muß leider auch wieder mal was neues loswerden.
Wir waren in Italien im U und Leo war in "seiner" Hundepension wo er schon einige male war, allerdings jetzt das erste mal seit er die Epilepsie hat. Tabletten waren mit da, wurden auch gegeben, aber nach 6 Tagen kam dann der Anruf im U das Leo wieder einen 3 min Anfall hatte.
Er wurde dann gleich in eine Tierklinik gebracht, bekam dort einen Tropf und wurde einen Tag lang beobachtet. Anbei wurde auch ein großes Blutbild gemacht, dabei wurde festgestellt das er viel zu niedig dosiert war.
Unsere eigentliche TÄ hat seitdem er das Medi bekommt leider noch nie eine Blutprobe gemacht und auf das Mittel getestet :-x


Nun sind wir auf der suche nach einem TA der sich gut mit Hunden auskennt die Epi. haben und auch nicht ganz einfach sind wie Leo.
Er läßt sich von einem TA fast nicht behandeln, sobald man ihn auch nur auf den Tisch setzt und man ihm evtl. auch nur mal am Schwanz anfasst wird er schon böse, ganz abgesehen von Blut abnehmen..... das ist fast unmöglich, eine TA-Helferin hat er schon ganz arg in die Hand gebissen.
Kann uns da evtl. jemand einen Tipp geben betreffs guten TA?
Gruß aus Nordsachsen
Howard


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Re: Epilepsie, guten TA gesucht

Beitragvon Snoodi » 24.07.2015, 08:17

Wenn es nicht allzu umständlich für euch ist, würde ich Leo weiterhin in der TK behandeln lassen. Beim TA hast du nur eine Meinung und in der TK sind mehrere Ärzte, die sich mit allen anfallenden Krankheiten auskennen. Jeder Arzt hat dort sein Spezialgebiet (innere Medizin, Augen, Orthopädie usw.). Die TK ist zwar etwas teurer als der TA, aber dort habt ihr eben auch das "rundum sorglos Paket" und im Notfall kann dort entsprechend reagiert werden. So handhaben wir es auch.

Zum Beißen würde ich Leo an einen leichten Maulkorb aus Nylon gewöhnen, z.B. von Tirxie in der Grösse 3. Haben wir für unsere Dina auch. Der TA-Besuch läuft dann wesentlich entspannter ab.
Liebe Grüße Iris
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Re: Epilepsie

Beitragvon silvermaus » 27.07.2015, 09:40

Hallo.

Auch unsere Una hat Epilepsie und wir sind mit ihr in der Tierklinik am Sandpfad in Wiesloch. Dort gibt es einen Tierarzt, der sich sehr gut mit Epilepsie auskennt und uns sehr gut beraten hat. Una nimmt inzwischen Phenoleptil und Pexion, ein Medikament, welches extra für Hunde entwickelt wurde. Die relative starken Nebenwirkungen waren nach einigen Tage vorbei. Nebenwirkungen vom Pexion waren bei uns starker Durst, dadurch natürlich häufiges Urinieren, Ataxie und Nervösität/Überdrehtheit. Sie kam nicht zur Ruhe, noch nicht mal abends.
Die Nebenwirkugen haben schon sehr stark nachgelassen, nachdem wir Pexion vor einer Woche auf 20 mg/kg von 10 mg/kg erhöht hatten. Die Nebenwirkungen vom Phenoleptil bemerken wir nicht, da Una schon das Medikament bekommt, seit sie bei uns ist. Wir wissen also nicht, ob sie vorher fitter/wacher war als jetzt.
Una wird zwar überhaupt nicht böse beim Tierarzt, mag es aber auch überhaupt nicht an den Vorderpfoten angefasst zu werden. Ich finde, das Team in der Klinik führt die Blutabnahme sehr gut durch. Ich bin mir auch relativ sicher, dass in der Tierklinik notfalls Maulkörbe vorhanden sind, aber es ist ja immer besser, den Hund vorher schon daran zu gewöhnen und mit etwas positivem zu besetzen.

Da Una auch schon Clusteranfällt hatte, bin ich froh, dass wir jederzeit im Notfall vorbei kommen können. Allerdings geht es teilweise um Minuten bei einem Status Epilepticus, deswegen bin ich froh, dass die Tierklinik nicht weit entfernt von uns ist. Dies wäre also für mich auch ein Argument für oder gegen eine Klinik.

Viele Grüße,
Anna
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Re: Epilepsie

Beitragvon Mr. Moose » 01.03.2016, 22:04

Ich möchte das Thema mal aufgreifen,aus aktuellem Anlass:
Freunde fragten mich heute um Rat,die einen unkastrierten 4 jährigen Rüden haben.
Der arme Kerl wird in unregelmäßigen Abständen von Epilepsiekrämpfen geplagt,wird zZT. mit Luminal behandelt.
Auffällig ist,das die Anfälle ausschließlich im Tiefschlaf auftreten.
Wir vermuten,das der Bursche im Schlaf träumt oder Erlebnisse verarbeitet.
Kann das sein ? Wenn ja,gibt es Entspannungstechniken ?
Hat jemand Erfahrungen mit Schüssler Salzen ? Kann man damit ggf.die Therapie unterstützen ?
Ich würde den Freunden wirklich gerne helfen,deshalb bitte ich um Euren Rat.
Danke Euch im Voraus. :win:
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Re: Epilepsie

Beitragvon Dean » 05.04.2016, 19:55

Hallo Mr. Moose,

mein Sammy hat auch eine Epilepsie, allerdings kennen wir die genaue Ursache nicht. Letztes Jahr hatte er über das Jahr verteilt 6 Anfälle. Dieses Jahr hatte er aber leider schon 20 Anfälle. Allerdings laufen die Anfälle bei ihm immer gleich ab, meist auch aus dem Schlaf und es krampft immer nur die rechte Körperhälfte und den Kopf zieht es nach links. Der Neurologe empfahl uns Pexion, allerdings mit der Option, dass wir das erst nochmal mit unserer Haustierärztin besprechen sollten, da es Sammy ja nicht wirklich stark beeinträchtigt.
Unsere TÄ meinte, wir sollten es erstmal homöopathisch behandeln. Ich habe mir dann eine THP gesucht und in Absprache mit der TÄ die Therapie begonnen. Er war zuerst 1 Woche anfallsfrei und danach fast 5 Wochen anfallsfrei.
Er bekommt verschiedene homöopathische Mittel und Schüsslersalze. Meine TÄ gibt diese alternativen Medikamente sehr oft in Kombination mit Luminal,Pexion,.... Das würde wohl auch die Anfälle sehr reduzieren.
Die THP habe ich über eine FB-Gruppe gefunden und bin suuuuuuper zufrieden.
Auch allgemein ist Sammy viel fitter und agiler!
Liebe Grüße

Petra & Sammy
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Epilepsie situationsbedingt?

Beitragvon Beaglepaulchen12 » 15.04.2016, 22:49

Hallo
Unser Paul hat seit 2,5 Jahren immer mal
Wieder epileptische Anfälle.Eine medikamentöse
Behandlung ist laut Tierarzt nicht nötig da
die Anfälle nicht so häufig auftreten.
Mir ist nun aufgefallen,dass die Anfälle
Immer zur gleichen zeit und in derselben Situation
auftreten.
Hat jemand sowas schon mal beobachtet?
Lg Annett und Paul
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Epilepsie ??

Beitragvon wennichwill » 03.01.2018, 10:19

Liebe Beaglefreunde,

wenn ich richtig informiert bin gibt es von der Gewalt der Anfälle von ganz leich bis sehr schwer alles.
Was wir uns fragen, ist das Verhalten was ich nachfolgend schildere als Epilepsie einzuordnen?
In letzter Zeit ( zwei Wochen) hat unser Fellnase zwei drei mal imäginäre was verbellt ,etwas was nicht da war.
An Silvester haben ihre vorderen Extremitäten stark gezittert, nach dem Böller geknallt hatten.
Gestern hat die Kleine nach Fliegen geschnappt die nichtt da waren
bishier hin haben wir diesen Dinge keine Beachtung geschenkt.
Jetzt heute Morgen ,hat unser Hundi, seine Futteraufnahme unterbrochen ,und das ist bei dem Fesssack sehr untypisch,
sie auf den Platz gelegt und dann haben ca. 15 sek die vorderen Muskelpartien, Beine, Brustmuskulatur gezitter d.h. gekrampft.
Der Hund hat auch einen leicht abwesenden Eindruck gemacht, wobei das eine subjektive Einschätzung ist.
Ich habe den Hund auf den Arm genommen und bin mit ihr ins ruhige dunkle WZ.
Schnell war sie dann wieder wie immer und hat das restlich Futter wie immer verschlungen.
Jetzt liegt sie allerdings neben mir auf dem Sofo in einem ruhigen Umfeld und schläft.
Das Verhalten hat sie bisher so nicht an den Tag gelegt ,den nach dem Fessen wollte bzw. sind wir immer die erste Runde gelaufen.
Zwischenzeitlich habe ich etwas im Netz gesucht und zu den gelisteten Symtomen eine leichte Epilepsie gefunden.
Wir werden auf jeden Fall den Arzt besuchen.
Meine Fragen.
Sind bei Euch, die ihr auch ein Tier mit Neigung zur Epilepsie habt ,diese Anzeichen in dieser oder ähnlicher Form auch aufgetreten bzw. bekannt.?Was habt Ihr unternommen ?
Wie war bei Euch die Diagnose ?
Danke für die Antworten.
Mit freundlichen Grüßen
mit einem fröhlichen Beaglejauler
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Re: Epilepsie ??

Beitragvon Steffen64 » 04.01.2018, 09:24

Hallo wennich will,

ähnliche Symptome hat Ginger auch gezeigt. Gerade letztens. Ein Blutbild hat verschobene Elektrolytwerte ergeben. Dies wird nun mit Nahrungsergänzung gelöst. Unser TA hat aber auch gemeint, dass dies Anzeichen "pubertärer Epilepsie" sein können. Gibt's auch bei Hunden.Dies verschwindet im alter von 3 Jahren von selbst.
Im Bluttest gibst leider keinen Marker für Epilepsie. Man kann nur nach dem Ausschluss-Prinzip gehen. Ich würde ein Blutbild machen lassen.

Gruß

Steffen
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Re: Epilepsie ??

Beitragvon wennichwill » 04.01.2018, 19:27

Hallo Steffen,

danke für Deine Antwort.
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Re: Epilepsie

Beitragvon Nicki » 04.03.2018, 12:52

Hallo :win:
Ich weiß nicht ob es bei unserem Charly (14 Jahre) um Epilepsie handelt. Die Ärzte sagen nein. (Vermutung lag bei Hirntumor)
Aber habt ihr schon Hunde erlebt, die im Ruhezustand und im Liegen auch, Zitteranfälle bekommt, und wenn er steht, dabei die Beine wegsacken?
Er ist in den paar Sekunden is er auch nicht ansprechbar. Sobald wir draußen sind und er in Bewegung ist, ist alles gut.
Die "Anfälle" sind mittlerweile so häufig (fast minütlich), das er freiwillig liegen bleibt. Wenn er zittert kann er sich kaum abfangen und ist schon ganz oft gegen Türen, Tische und Schränke gefallen.
Das Herz ist nach Echo total gesund.
Mein Mann und ich stehen vor der schlimmen Entscheidung. Da er aber draußen so normal ist.... Ich weiß nicht weiter....
Vielleicht hat ja doch noch einer eine Idee....?

Liebe Grüße
Nicki
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Re: Epilepsie

Beitragvon Steffen64 » 04.03.2018, 20:47

Hallo Nicki,

kann es eine Allergie sein?

Gruß

Steffen
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Re: Epilepsie

Beitragvon Snoodi » 05.03.2018, 10:56

Du schreibst, Vermutung Hirntumor. Dann ist das noch nicht zuverlässig durch ein MRT bestätigt, und ihr wollt auch kein MRT machen lassen? Würde ich auch nicht, weil ihr dann "nur" die Gewissheit habt, dass es ein Tumor ist und ihr dann eh nur eine Entscheidung treffen könnt. Wenn das Blut soweit in Ordnung ist, Epilepsie ausgeschlossen werden kann, das Herz o.k. ist, liegt die Diagnose Hirntumor recht nahe.

Es ist zwar bitter, aber wenn die Anfälle sich häufen und immer länger andauern und Charly immer länger braucht, um aus dem Anfall herauszukommen, dann müsst ihr diese eine Entscheidung treffen. Schon im Interesse von Charly, denn er wird starke Schmerzen haben.

Tut mir leid, dass ich dir/euch keinen anderen Rat geben kann.
Liebe Grüße Iris
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Re: Epilepsie

Beitragvon Nicki » 06.03.2018, 19:05

Lieben Dank für Deinen Rat.

Wir haben Aufgrund des schlechten Zustands, gestern Abend eine endgültige Entscheidung getroffen.
Jetzt hat er keine Schmerzen mehr. Nach 14 Jahren Tag für Tag zusammen, es ist wird eine schlimme Zeit.

Alles Liebe und Gute für Euch

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Re: Epilepsie

Beitragvon Snoodi » 07.03.2018, 09:48

Ich wünsche euch viel Kraft für diese schwere Zeit.
Liebe Grüße Iris
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