Zuviele Medikamente

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Zuviele Medikamente

Beitragvon Gweneth » 07.06.2018, 21:01

Hallo ihr,

heute war ein schrecklicher Tag für unsere kleine Lina und auch für mich.
Alles fing normal an, weil mittags die Sonne weg war, wollten wir mal wieder mittags spazieren gehen. Alles völlig normal. Zuhause hat sie ordentlich getrunken, war dann doch etwas schwül daheim und ich habe sie ein Stück getragen, weil ich sie so erschöpft aussah. Alles noch echt in Ordnung. Dann hat sie gepennt. nach einer Stunde etwa aufgewacht und wollte, denke ich raus.
Also sind wir durch den Garten getigert. Die kleine Gurke war zwar etwas erschöpft, aber fidel wie eh und je.
Und dann, als ich langsam meinte, Gürkchen, wenn du nicht musst, gehen wir wieder hoch in die Wohnung, fing das Unglück an. =( Sie lief rum, würgte... dachte ich mir auch noch nichts dabei. JEdem Babybeagle kann man übel werden. Dann noch einmal... und noch einmal. Nachdem nichts mehr rauskam, bekam sie weichen bis flüssigen Kot. Dann sofort danach dolle Pipi. Dann lief sie noch paar Schritte und setzte sich hin. Da nahm ich sie dann hoch und wollte sie erst einmal in die Wohnung tragen. Hatte schon meine Sorgen,aber auf meinem Arm sackte sie zusammen. Als ich sie auf die Decke legte, klappte sie zusammen, sie blieb nicht stehen, sondern plumpste einfach auf den Boden. In diesem Moment stieg dann natürlich meine Panik ins unermessliche. Sie hechelte extrem. Lag auf den Bauch, völlig fertig und hechelte wild.
Ich versuchte mienen Freund zu erreichen, ich hatte weder Auto noch eine Nummer für den Arzt, der Name war mri leider entfallen. Mein Freund ist sonst IMMER erreichbar, nru genau heute war er mit dem Seminar auf Exkursion. Unter vielen, sehr vielen Tränen (ja, ich weiß, man sollte ruhig bleiben), erreichte ich seine Mutter. Die machte dann den Termin bei unserem alten Tierarzt aus und fuhren hin.
Bis meine Schwiegermama in spe da war beruhigte sich Lina und döste weg. Ich hatte wirklich Angst sie zu verlieren. Als aber die liebe zukünftige Schwiegermama da war, war Lina gut gelaunt wie eh und je. Erschöpft aber mega gut drauf und neugierig. ... Doch der Arzt (weswegen wir ihn wechselten), verabreichte ihr so schnell MEdikamente, ohne Absprache ohne Erklärung. Meine Schwiegermutter versuchte ihn echt auszuquetschen, aber der zieht schneller die Spritze als man schauen kann. :eek: Ich habe bis jetzt noch keinen Überblick, ich war auch völlig neben der Spur. Sie bekam zum einen eine Spritze ins beinchen, dann in den Nacken, dann noch eine. Dann kam etwas in den Mund und in die Augen kamen Salbe. Da war auch Kortison dabei. Ja, sie hatte eine Bindehautentzündung, aber hätte man das nciht später machen können? Danach waren wir viel Geld leichter und ich war fertig mit den Nerven und wir fuhren heim. Linchen hat das ganze gar nicht gefallen... Kann ich verstehen und ich fühle mich extrem schlecht. Auf der Fahrt heim schwoll alles an. Wirklich, der ganze Körper. Ich war echt nur noch am heulen als wir daheim waren. Sie wollte sich im Auto hinlegen, aber alles hat sicher gezwickt. Die hat Haare in Mengen verloren und sah aus wie ein kleiner Bernhardiner. Ich war fertig mit den Nerven. Die Mutter meines Freundes rief den Arzt nochmal an. Der war sichtlich genervt von uns.
Inzwischen ist es wieder etwas abgeschwollen. Sie kam erst gar nicht zur Ruhe, hat zweimal Schaum und Wasser gespuckt. (hat viel getrunken nochmal) und irgendwann kam sie endlich zur Ruhe. Nun sollen wir ihr noch einmal Reis geben und so etwas von diesem Royal Canin Futter für ärztliche Diäten und zusätzlich eine halbe Tablette. Wir haben echt angst das zu verabreichen. Die hat schon so viele MEdis bekommen.
Der Arzt meinte auch, es kann nur sein, dass sie was falsches gefuttert hat. Kann das wirklich der einzige grund sein? KAnn es kein Hitzeschlag sein, oder eine mögliche Scheinträchtigkeit? Wie würdet ihr hier vorgehen? Und es kann unmöglich in ordnung sein, dass der Arzt ihr ohne zu fragen Sachen verabreicht.
Mein Freund war jetzt daheim und hat gesagt, dass die Nummer des Arztes tatsächlich nur bei ihm am PC abgespeichert war. Der hat einen umständlichen Namen, der mit in diesem Moment nicht mehr einfiel, sonst wären wir dorthin gegangen.
Ich habe solche Angst um meine kleine Maus. Und wenn sie nur einmal durchfall etc hat, macht es Sinn schon so viele Medis zu geben?

Tut mir leid für die vielen Fehler und meinen immer noch sehr sorgenvollen Verhalten. Linchen liegt inzwischen neben mir und schnorchelt ziemlich tief. Das arme Baby.

Hier ist ein Bild, dass ich im Auto machte von ihrem seitlichen Gesicht. Da war es noch lange nicht so schlimm.
https://photos.app.goo.gl/oOFkM954UtQB49723

Ganz liebe Grüße,
Gwenny.
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Re: Zuviele Medikamente

Beitragvon Snoodi » 08.06.2018, 11:20

Wir haben alle wichtigen Telefonnummern in unserem Festnetztelefon und Mobiltelefonen gespeichert. Wenn es mal schnell gehen muss, so wie bei euch, braucht man nicht lange zu suchen. In den Mobiltelefonen deshalb, weil wenn unterwegs etwas passiert oder wir im Urlaub sind, dann sind die Nummern schnell zu Hand.

Du solltest immer ein Auto zur Verfügung haben für den Fall der Fälle. Lina könnte sich daheim verletzen oder von einem Insekt gestochen werden und darauf allergisch reagieren. Auch dann ist Eile geboten. Wenn du auf die Schnelle keine Auto zur Verfügung hast, solltest du die Telefonnummer eines Taxiunternehmens schnell zur Hand haben. Denn es kann immer mal sein, dass du niemanden erreichst, der dich und Lina zum TA fahren kann.

Nun zum TA:
Ihr hattet ja schon euren Grund warum ihr gewechselt habt. Ich würde den neuen TA wegen der Behandlung und Medikamentengabe noch einmal zu Rate ziehen. Aus der Ferne ist es leider unmöglich hier hilfreiche Tipps zum Futter und zu den Medikamenten zu geben.

Wie alt ist Lina?
Liebe Grüße Iris
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Re: Zuviele Medikamente

Beitragvon Gweneth » 08.06.2018, 12:10

Selbst wenn das Auto da wäre, habe ich leider auch gar keinen Führerschein und ich bezweifle, dass die Polizei darüber hinwegsieht, weil mein Hund verletzt ist. :cry: Und die Frage ist natürlich, kann ich das Taxi zahlen. Ich bin im Moment nicht gerade die "flüssigste" Person. Aber im Notfall gehe ich zu unseren Nachbarn. Irgendwer muss ja da sein. Ich habe eine soziale Angststörung und telefoniere z.b. eigentlich überhaupt nicht, aber gestern habe ich rumtelefoniert um eine Auto zu organisieren, für mich war das schwierig, aber ich hatte auch furchtbare Angst um die Kleine. Ach und ja, ich sagte auch, wir brauchen so etwas wie eine Pinnwand. Auf technische Geräte möchte ich mich in solchen Momenten gar nicht verlassen.
Gestern war ein wirklich seltsamer Tag.
Mein Freund hat denselben Arzt wegen der Medikamente und der Ernährung noch einmal angerufen. War alles recht spät, deshalb habe ich hier nichts mehr geschrieben.

Lina wurde vermutlich gestern Mittag von einer Biene gestochen. Wir sind durch den Garten getappst und plötzlich hat sie einen mega Sprung gemacht und hat sofort an einer der unteren Zitzen geschleckt. Und unter ihrem Bauch flog eine Biene davon. Ich habe da dann auch einen Punkt gesehen, wollte es aber in er Wohnung noch einmal genauer anschauen, weil sie wieder auf Erkundungstour gehen wollte. Und vielleicht 5 Minuten später fing das dann an mit dem Übergeben, dem Durchfall und den Zusammenbruch. Sie lag in der Wohnung auf der Decke und hat so unfassbar dolle gehechelt. Der Arzt meinte, ihr Gesicht sei bei ihm schon geschwollen gewesen, es habe ihm da schon nicht gefallen, also hat er am Telefon gesagt. Aber ich bin mir sicher, dass da das Gesichtchen noch völlig in Ordnung war. Erst bei den Prozeduren fing es an. Er meinte ja, ich hätte alles nicht richtig erzählt, von wegen, dass alles so akut war und nicht über den Tag verteilt. Aber ich bin mir auch hier sicher, dass ich es gut genug erzählt habe.
Ihre Zitze ist nicht wirklich stark geschwollen, obwohl ich mir da leider nicht sicher sein kann, weil ihre Milchleisten seit einiger Zeit etwas geschwollener sind oder sich einfach stärker rausbilden gerade. Der Stich ist eigentlich nur ein roter Punkt neben der Zitze. Ich habe keinen Stachel gesehen, aber die Biene flog ja scheinbar auch davon.
Nun kann natürlich der Zusammenbruch von dem Stich kommen. Aber schwillt der Körper wirklich erst eine Stunde später an? Ich hatte gestern wirklich Angst unser Linchen zu verlieren. Heute hat sie auch wieder ganz normal gefuttert und die Schwellungen sind alle zurück gegangen. Der Arzt meinte, wir sollten auf jeden Fall ein Notfallmedikament haben, weil sie da ja scheinbar allergisch drauf reagiert.

Eine andere Frage wäre. Sie hat in der Nacht enorm gesabbert. Im Bett waren richtige Flecke, richtig große. Sollte mir das zu BEdenken geben oder kann das ncoh eine NAchwirkung von den Medikamenten oder dem Stich sein? Sie war heute wieder quietschfidel und hätte ich sie von der leine gelassen, wäre sie sicher los gedüst. Aber wir wollen es heute auf jeden Fall ruhig angehen lassen. Wie lange meint ihr, sollten wir noch vorishctig sein? Sie bekommt noch 4 Mal Tabletten mit den Mahlzeiten verabreicht. Lieber heute nicht an die Schleppleine?

Und Notfallmedikament (wir besprechen das auch noch mit unserem neuen Arzt), gibt es da was für ihre Größe, sie wiegt noch immer unter 10 kg, knapp drunter. Ich habe gelesen, dass dem Hund dann Adrenalin verabreicht wird, dass es das aber gar nicht in solchen kleinen Dosen gibt.
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Re: Zuviele Medikamente

Beitragvon Snoodi » 08.06.2018, 13:13

Die Sache mit den Telefonnummer im Speicher der Telefone war auch nur ein gutgemeinter Rat und wie wir es handhaben. Es kann natürlich auch jeder so machen, wie er will. Ich meine nur, so kann man sehr schnell Hilfe bekommen.

Das Geld für den eventuellen Fall einer Taxifahrt kannst du dir ja zur Seite legen für den Notfall. Es wäre schon nicht ganz so dolle, wenn der Hund sterben müsste, nur weil er nicht schnell genug zum Arzt oder in die Klinik kommt. Dafür braucht man dann auch keinen Führerschein. Aber wie der Zufall es nun mal will, hast du ja selbst gemerkt, dass das scheinbar Unmögliche doch mal eintreffen kann.

An Insektenstich oder Kontaktallergie hatte ich auch gedacht, als du Linas Zustand beschrieben hast. Und wenn sie allergisch auf Insektenstiche reagiert, sollte ihr nicht länger über ein Notfallmedikament nachdenken, sondern euch schnellstens eines besorgen.
Liebe Grüße Iris
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Re: Zuviele Medikamente

Beitragvon Gweneth » 08.06.2018, 14:37

Nehmen Taxis Hunde eigentlich mit?

Kann eine Schwellung am ganzen Körper vom Stich einer Biene so zeitverzögert auftreten?
Und natürlich frage ich mich auch immer noch, ob es Sinn macht, dass so viele MEdikamente verabreicht werden. ICh habe gelesen, dass viele Hunde bei einem Bienenstich Kortison bekommen und Mittel für den Magen und Darm bekommen. Aber so viele Spritzen?
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Re: Zuviele Medikamente

Beitragvon Gweneth » 08.06.2018, 14:37

Nehmen Taxis Hunde eigentlich mit?

Kann eine Schwellung am ganzen Körper vom Stich einer Biene so zeitverzögert auftreten?
Und natürlich frage ich mich auch immer noch, ob es Sinn macht, dass so viele MEdikamente verabreicht werden. ICh habe gelesen, dass viele Hunde bei einem Bienenstich Kortison bekommen und Mittel für den Magen und Darm bekommen. Aber so viele Spritzen?
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Re: Zuviele Medikamente

Beitragvon Beagle-im-Teich » 09.06.2018, 09:35

Gweneth hat geschrieben:Nehmen Taxis Hunde eigentlich mit?

Ja, das tun sie. Man muss es jedoch bei der Bestellung ankündigen. Jedenfalls ist das hier bei uns so.
Einfach mal beim örtlichen Taxiunternehmen anrufen und nachfragen. Die Telefonnummer sollte auch unverzüglich greifbar sein; d.h. neben dem Telefon liegen. Und du könntest auch fragen, was die Fahrt kostet.
Ich weiß nicht, wie weit ihr es zum Tierarzt habt, aber hier bei uns kostet eine Kurzstreckenfahrt innerhalb des Ortes so um die 5,-- €.
Ob es in eurer Gegend so eine Einrichtung auch gibt, entzieht sich meiner Kenntnis. Bei uns gibt es den "Hilfe für Tiere e.V.". Gegen einen geringen Mitgliedsbeitrag hat man eine 24h Notfallversorgung an 365 Tagen im Jahr. Und der Verein unterhält auch entsprechend eingerichtete Einsatzfahrzeuge; sozusagen "Tierkrankenwagen". Tolle Sache.
Die Notfallnummer habe ich im Handy gespeichert und hoffe, dass ich sie nie brauchen werde.

Wie geht es Lina? Hat sie die Krise überstanden?
Liebe Grüße von Jule, Paula
und Hermann

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Re: Zuviele Medikamente

Beitragvon Snoodi » 09.06.2018, 11:53

Die "Tierkrankenwagen" sind wirklich eine tolle Sache. Gerade, wenn man keine Auto zur Verfügung hat oder eben auch für ältere Menschen, die nicht mehr mobil sind, deren Tiere akut erkranken. Bei uns im Umkreis gibt es so etwas leider nicht, obwohl wir nicht gerade in der Pampa wohnen. Wir haben es aber auch GsD nur 10 Autominuten bis zur Tierklinik.

Zu Medikamentengabe ist mir noch etwas eingefallen:
Da Lina bei der Vorstellung beim Tierarzt nicht gerade in einem guten Allgemeinzustand war könnte ich mir vorstellen, dass der TA ihr erst einmal Medikamente (Spritzen) zur Stabilisierung (Kreislauf) gegeben hat. Er wusste ja in dem Moment auch noch nicht, was geschehen ist. Und in so einem Fall gilt dann wahrscheinlich: Lieber zu viel, als zu wenig.

Ihr würdet nicht nur euch, sondern auch Lina einen riesengroßen Gefallen tun, dass ihr für den nächsten Notfall (der hoffentlich nicht eintritt) besser vorbereitet seid.
Liebe Grüße Iris
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Re: Zuviele Medikamente

Beitragvon Kerstin » 09.06.2018, 23:05

Huhi, also ganz ehrlich,....
Du musst erst mal einen Schritt runter fahren. Wenn du so hippelig bist, dann ist Beaglechen das auch, dann schwimmt ihr beide, und kommt dann beide nicht mehr klar.
Du musst Kurs halten!
Und wenn Beaglechen krank ist, dann musst du ruhig bleiben. Weil wenn Du Chaos Kurs fährst, fährt Beaglechen ihn mit. Und dann kennt sich echt keiner mehr aus, das wird ein vollkommenes Chaos.
Die Symptome, die du schilderst können auf eine Vergiftungserscheinung hinweisen, ausgehend durch verdorbenen Magen, Insektenstich oder irgendwas, was du nicht mitbekommen hats.
Ich finde Du hast richtig gehandelt und der behandelnde Tierarzt auch. Dass du nicht weißt, was er genau gemacht hat, liegt evtl an deiner situativen Aufregung. Aber du hast ja eine detaillierte Rechnung mit der genauen Auflistung aller Medis bekommen und kannst anhand dieser nachvollziehen, auf was dein Beaglechen behandelt wurde.
Und wenn du Fragen hast, dann ruf noch mal dort an, lass dir alles detailliert erklären.
Ich finde primär wichtig, dass Du deinem Hund ein souveränes Frauchen bist, dass sie weiß, dass sie sich in allen Situationen auf dich verlassen kannst und das Du den Ton angibst. Auch in Notfsllsituationen musst du stark und konsequent sein.
Meinen Balu hat im frühen Frühjahr auch mal eine Biene gestochen und glaub mir, ich hatte mein Beaglechen angesehen und hab mir gedacht ...... sch...... was ist wenn jetzt los, weil Hundis Kopf und Schnauze doppelt so dick war wie normal. Dann TA. angerufen.... und der hat gesagt, einen Gang zurück schalten.... Hund kann jetzt keinen Stress gebrauchen, Norfallmedis hatte ich zuhause, sind ja teilweise die gleich wie wir Menschen bekommen, ... gegeben... dann abgewartet und wieder mit Ta tel. Und weitere Medis gegeben. Daraufhin hat sich alles zu Guten gewendet.
Also was ich damit sagen will ist eigentlich, dass Du Ruhe bewahren musst und mit ein bisschen Abstand die Sache betrachten sollst. Beagle sind groooooossse Schauspieler, die uns den ein oder anderen Schrecken einjagen, weil sie todkrank spielen können.
Die Nummer des Ta deines Vertrauen musst du eingespeichert haben, bevor du anrufst schnauf mal kurz durch und schau nochmal genau hin.
Nur so seid ihr auf der sicheren Seiten, ihr alle
viele Grüsse von Kerstin, Paula, und Balu
und Emma im Herzen

Dass mir der Hund das Liebste sei, sagst Du o Mensch sei Sünde.
Der Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal bei Winde.
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Re: Zuviele Medikamente

Beitragvon Gweneth » 10.06.2018, 12:13

Lina geht es schon viel besser.

Das mit dem Tierkrankenwagen hört sich ja klasse an, da müssen wir mal schauen, ob es hier auch so etwas gibt. Das Ding ist, der Tierarzt unseres Vertrauens (und der ist echt verdammt gut und im Gegensatz zu vielen anderen, wirklich auf die Gesundheit des Tieres bedacht! Mega sympathischer Mensch.) wohnt etwa 20 Minuten entfernt. Im Notfall ist er also nicht gut erreichbar, während man zum anderen gewöhnlich MAXIMAL 10 Minuten hin braucht.

Ich muss ganz ehrlich sagen, in dem Moment hat mein Kopf geschwommen. Ich kenne meine Beagledame, die spielt nicht krank, wenn die zusammenklappt, dann ist wirklich etwas im Argen. Unser Tierarzt hat sie damals nur ein paar Sekunden gesehen und meinte auch gleich "Ah, ein Kleiner Spring ins Feld."

Lina ist ja gar nicht angeschwollen gewesen am Anfang, das kam eben erst ganz spät, weswegen ich mich frage, ob es mit den Medikamenten doch zusammenhängt. Der Schockzustand von ihr hat allerdings sehr zu dem Insektenstich gepasst und sie ist bei Bienen jetzt etwas ängstlicher. (Wobei sie leider immer noch versucht Schmetterlingen etc hinterher zu jagen.) Gestern hat sie geschnuffelt und als eine Biene aufstieg, hat sie sofort einen Sprung weg gemacht. Immerhin ist etwas hängen geblieben. Aber die Schwellung kam erst NACH dem Arzt. Lina hatte sich daheim beruhigt gehabt, das Hecheln war schon weg, als die Mutter meines Freundes ankam. Und als sie ankam hat sie sich MEGA gefreut, wie immer einfach. Im Auto hat sie sich dann zusammengerollt bissle ausgeruht und auch aus dem Fenster neugierig geschaut. Auch im Wartezimmer war alles in Ordnung. Erst nach dem Arzt brach alles aus, im Auto konnte sie sich NULL beruhigen und der Körper schwoll an. Es war schrecklich mit anzusehen. Meine Schwiegermutter hat den dann direkt noch angerufen, aber das hat das irgendwie bissle abgetan, aber gemeint, gegen Abend ist er noch einmal in der Praxis, da können wir anrufen, wenn es nicht besser wird. Was mein Freund ja getan hat, einfach weil er mehr Infos wollte.

Das Problem ist, ich glaube der Arzt ist etwas zu sehr von sich überzeugt. Wenn man den was fragt, haben wir immer das Gefühl, als würde er keine Lust haben etwas zu erklären, so von wegen, er weiß ja ganz genau was er macht. Wir haben gar keinen Ausdruck von den Medikamenten, aber ich hoffe, wir können da etwas anfordern. Ich war zu der Zeit auch wieder viel ruhiger, weil es Lina scheinbar um Welten besser ging. Heißt, ich weiß, was ich zu dem Mann gesagt habe. Der hat auch einen mega starken Akzent, weswegen man ihn leider sehr schlecht versteht und zig mal nachfragen muss (Schade, da er schon seit sehr langer Zeit hier lebt und seine Tochter mit meinem Freund zur Schule ging). Ich bin mir also auch SEHR sicher, dass ich es genauso beschrieben habe, bis auf die Erwähnung, dass sie vermutlich gestochen wurde. Wie gesagt, es war ein Notfall und im größten Notfall geht man lieber zu einem Arzt der näher ist. Er hat auch gemeint, eine der Spritzen war im Falle des Bienenstichs nicht notwendig.

Kann die Schwellung eine Stunde nach dem Stich am ganzen Körper auftauchen, oder kann es nciht eher an seinen Medis liegen, die am Hals und im Mund angesetzt wurden? Ich erinnere mich nämlich sehr grob, dass sie früher bei ein paar Mitteln (als wir damals noch bei dem waren), auch solche Anschwellungen hatte. Nur dieses MAl war es wirklich SEHR krass. Das Fell stand richtig struppig ab und man hat die Haut durchschimmern sehen. Das war für mich ein Schock.
Ich nehme mein Handy immer mit auf Spaziergänge, weil ich echt Angst davor habe, dass doch mal ein aggressiver Hund auftaucht und sie angreift. An einen Insektenstich hatte ich bisher nie gedacht. Und ich glaube, Lina hat der Biene nicht mal etwas getan, vermutlich wurde sie einfach von Linas Bauch, als sie über sie lief, verdeckt und das gefiel ihr nicht.
Was allerdings seit gestern Abend auffällig ist, sie pinkelt ziemlich oft. Das extreme Sabbern ist inzwischen vergangen, das war nur über die Nacht, vielleicht war auch die Schwellung Schuld.

Das war am nächsten morgen, ich war so glücklich, dass es ihr wieder besser ging und auch die letzten Schwellungen am Maul verschwunden waren. Die ist am Abend noch fröhlich rumgehopst und hat ihren Pansen verdrückt, weil sie abartigen hunger hatte, das arme Ding.
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GLG und danke für die bisherigen Infos, da werde ich mich auf jeden Fall mal erkundigen, ob es auch hier ein Tierkrankenwagen gibt. Und ja, mir ist klar, ruhig bleiben ist am besten, aber wenn dein Hund kollabiert, da hast du dann einfach nur Angst und es war eben die blöde Situation, dass mein Freund ausnahmsweise gar nicht erreichbar ist. Für einen Menschen mit sozialen Angststörungen ist das eine enorme Herausforderung, aber ich habe mein Bestes gegeben.

P.S.: Wer verschreibt einem aber als Nahrung dann dieses Royal Canin zeug? Wir haben da eine Dose mitbekommen, die hat sie auch bekommen. Aber mit den Inhaltsstoffen war ich nicht zufrieden, da ist doch echt der größte Müll drin. Oo und dann auch noch Getreide, Lina hätte auch darauf allergisch sein können. Unser anderer Tierarzt hat sogar im Wartezimmer Flyer für einen guten Metzger liegen und Infos zum guten Barfen etc. Aber Royal Canin... davon kann man unmöglich gesund werden. XD
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Re: Zuviele Medikamente

Beitragvon Steffen64 » 10.06.2018, 14:32

@ Kerstin,

was sollte denn als Notfall-Medizin alles im Haus sein? Über diese Frage haben wir uns noch gar keine Gedanken gemacht. Ausser einer Zeckenzange und Desinfektionsspray haben wir nix.
Danke für die Rückmeldung.

Gruß

Steffen
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Re: Zuviele Medikamente

Beitragvon Snoodi » 11.06.2018, 10:17

Ich bin zwar nicht Kerstin, aber ich antworte trotzdem mal ;)

Medikamente für den Notfall brauchen eigentlich nur die Hunde, die allergisch gegen z. B. Insektenstiche sind. Auch für Hunde, die zu Krampfanfällen neigen, sollte man immer ein Mittel zur Entkrampfung im Haus haben (beides bekommt man beim TA).

Bei Hunden, die noch nicht auffällig (geworden) sind, macht das aber wenig Sinn, weil die Medis ein Verfallsdatum haben und nach Ablauf ausgetauscht werden müssen.

Für die Erstversorgung des Hundes sollte aber Verbandmaterial, z. B. Druckverband, selbsthaftende Verbände, Jodlösung usw. vorhanden sein. Zur Not tut es da aber auch ein abgelaufener/ausrangierter Erste Hilfe-Kasten vom PKW. Fieberthermometer ist auch sinnvoll.

@Gweneth
Es kann gut sein, dass Lina auf Medikamente oder deren Inhaltstoffe allergisch reagiert. Ist genau wie beim Menschen. Dies würde ich mal mit dem TA eures Vertrauens besprechen. Ihr müsst euch das aufschreiben für den Fall, dass so etwas noch einmal passiert, und ihr einen anderen TA aufsuchen müsst. Der TA weiß dann Bescheid und gibt Medikamente, ohne diese bei Lina allergieauslösenden Bestandteile.

Zum Futter Royal Canin:
Die Inhaltstoffe sind zwar nicht so klasse, aber die Zusammensetzung des Futters macht schon Sinn bei Hunden, die allergisch auf andere Futter oder deren Inhaltstoffe reagieren oder Diätfutter aus anderen Gründen brauchen (z.B. Magen- Darmprobleme o. ä.). Diese Futter sind extra für empfindliche Hunde entwickelt, werden ständigen Kontrollen unterzogen, weiterentwickelt und sind deshalb auch sehr preisintensiv. Aber wenn der Hund nur noch so ein Futter verträgt, dann ist es halt die einzige Option, die bleibt.
Liebe Grüße Iris
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Re: Zuviele Medikamente

Beitragvon Steffen64 » 11.06.2018, 12:01

@ Iris: Danke :sup:

Gruß

Steffen
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Re: Zuviele Medikamente

Beitragvon Beagle-im-Teich » 12.06.2018, 09:26

Zur Notfallapotheke ist ja alles gesagt.
Ein Wort noch zum Futter (auch wenn es ein paar Worte mehr werden).
Wir haben uns für Jule, nachdem wir verschiedene Hersteller ausprobiert haben, für Platinum entschieden. Nein, ich will hier keine Werbung dafür machen, aber Jule verträgt das ausgezeichnet und frisst es gerne, zumal es mit ca. 18% Feuchtigkeit nicht ganz so trocken ist wie anderes Trockenfutter. Der Fleischanteil beträgt 70%. Gepresst in kleine Pellets (ca. 1*1*0,5 cm) kann man das Futter auch als Leckerlies verwenden.
Wir bestellen das online, weil wir dieses Futter bisher in noch keinem Laden wie z.B. Fressnapf gesehen haben.
Liebe Grüße von Jule, Paula
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Re: Zuviele Medikamente

Beitragvon Kerstin » 12.06.2018, 21:12

Haben wir nicht einen extra Thread zur Notfallapotheke?
Ich hab in jedem Fall
Fenistiltropfen, Prednisolon, und Ranitidin ( gegen Erbrechen) und Rescue PET im Schrank. Griffbereit daneben ist das Sauerkraut....


Gut, dass es eurer Trüffelnase wieder besser geht, weiter so!
viele Grüsse von Kerstin, Paula, und Balu
und Emma im Herzen

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