Magenoperation

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Magenoperation

Beitragvon TysonsFrauchen » 03.06.2017, 20:25

Guten Abend allerseits,

ich bin völlig besorgt.
Nachdem mein Wauzi Donnerstag und Freitag mehrfach erbrochen hatte ( immer nur früh morgens und im Vormittagsbereich), bin ich gestern mit ihm in die Tierklinik gefahren. Ich weiß ja, dass er ein Staubsauger ist wenn es um Nahrung geht und hatte schon die Befürchtung, dass er einen Fremdkörper verschluckt hat, für einen Magen- Darm Infekt o.ä. war er nämlich zu fit und hatte bis auf das Brechen keinerlei Symptome.
Nunja.
End vom Lied : Er hat einen LEDERGÜRTEL gefressen. Den muss er sich genehmigt haben, während ich artig in der Uni saß :shock: :?
Er wurde dann gestern Abend noch operiert. Laut Ärztin musste der Magen ein ziemlich großes Stück aufgemacht werden , da die Lederstücke recht groß waren.

ich habe nun aufgrund seiner multiplen Allergien große Sorgen. Wir haben vor 2 Wochen mit der Hyposensibilisierung begonnen. Dies soll seine schlimmste Allergie (Hausstaubmilben) lindern. Er kriegt zusätzlich seit 8 Wochen Prednisolon, wir haben mit seiner Haustierärztin wirklich viele andere Dinge ausprobiert von Apoquel über Homöopathische "Schnüffelfläschen" und spezielles Shampoo bis hin zu Cetirizin.
Nichts hat wirklich sichtbare Linderung verschaffen können. Seit er Prednisolon bekommt, geht es, der Juckreiz ist wenig, an manchen Tagen sogar gar nicht mehr vorhanden.
ABER in der Klinik wurde nun abrupt das Prednisolon abgesetzt.
Dass es besser ist, damit keine Wundheilungsstörungen auftreten, ist mir bewusst, aber was mache ich, wenn dadurch- sobald er wieder zu Hause ist- sein Juckreiz wieder enorm wird und er sich alles aufkratzen will oder auf dem Boden umherschrubbert?? :shock:
Wir haben, seit wir die Allergiediagnose haben, alles Mögliche gemacht um die Milbenpopulation zu verringern. Tägliches Saugen und Wischen , Teppich aus dem Schlafzimmer entfernt, Waschen sämtlicher Decken mit einem Milbenwaschzusatz, speziellen Staubsaugeraufsatz gekauft, neue Matratzen und zusätzlich Milbenschutzbezüge und trotzdem kriegt man die Mistviecher einfach nicht komplett aus der Wohnung entfernt. Das ist nunmal leider so.
Ich habe enorme Angst, dass er sich mit dem Kratzen die Bauchwunde damit aufreißt. Wenn ich zu Hause bin, unterbinde ich soetwas natürlich, ich kann mir jetzt aber nicht bis zur kompletten Wundheilung frei nehmen. Das funktioniert einfach nicht.

Wie kann ich verhindern, dass er kratzt? Das beste wäre natürlich den Juckreiz abzustellen. Ich befürchte aber, dass das ohne das Prednisolon nicht klappen wird.Gibt es spezielle "Bauchgurte" oder Ähnliches, welche man ihm anlegen kann um die Wunde zu schützen während ich abwesend bin? Ein normales Wundpflaster würde sicherlich nur wenig helfen.
Irgendetwas muss es doch geben? :conf:

Wäre lieb, wenn mir jemand einen Rat geben könnte.

Ps : Hat jemand selbiges mit seinem Hund durch? Wie lange dauert es in etwa, bis er wieder "ganz der Alte" ist ?

LG
TysonsFrauchen
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Re: Magenoperation

Beitragvon Kerstin » 04.06.2017, 00:00

Oh weh, der Staubsauger....

Es gibt beim TA normalerweise so eine Art Body, den sie nicht ausgezogen bekommen sollten.....

Man kann Babybodies versuchen, meine Paula zieht sie aber aus. Ich habe Ihre Bauchwunde gar nicht bedeckt, sie hatte allerdings auch keine Anstalten gemacht zu lecken.

Ich würde ihn bis alle Fäden gezogen sind schon unter Beobachtung halten, vielleicht können ja Bekannte, Familie, oder Freunde aushelfen.
Wenn die Fäden raus sind, dann isses normalerweise gut, bzw gut verheilt.


Alles Gute und der Fellnase gute Besserung
viele Grüsse von Kerstin, Paula, und Balu
und Emma im Herzen

Dass mir der Hund das Liebste sei, sagst Du o Mensch sei Sünde.
Der Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal bei Winde.
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Re: Magenoperation

Beitragvon Snoodi » 04.06.2017, 10:23

Einen Ledergürtel hatten wir bisher noch nicht, dafür aber 1 Paar Einweghandschuhe. Wir hatten uns nur gewundert, warum Dexters Bauchumfang innerhalb weniger Tage so zugenommen hatte. Ihm ging es gut, er hat nicht gebrochen o. ä. Eines morgens kam ich runter und sah etwas, auf den ersten Blick, Undefinierbares in seinem Körbchen liegen. Als ich es mir genauer ansah, dachte ich, das gibt es doch gar nicht. 1 Paar Einweghandschuhe (große Größe). Dann überlegten wir, wo er sie gefressen haben könnte (wir haben nur die Kleinen - für Hausfrauenhände :lol: und ich achte schon sehr darauf, dass bei uns nichts rumliegt ). Mein Mann hatte Dexter samstags mit in die Halle, in der unser Wohnmobil steht, genommen und ihn dort rumlaufen lassen. Ein Bekannter von uns hat dort auch sein Wohnmobil abgestellt. Mein Mann konnte sich erinnern, dass dort auch ein Eimer mit einem Paar Einweghandschuhen (recht große für Männderhände :lol: ) stand. Diese muss Dexter dann gefressen haben :roll: . Die Woche drauf, in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, hat er sie dann ausgebrochen. Alles noch einmal gut gegangen :D .

Nun zu deinem Problem. Ich denke auch, dass dein Hund einen Body bekommen wird, um die Wunde zu schützen. Dieser Body wird auf dem Rücken durch einen Klettverschluss geschlossen und der Hund kann ihn nicht selbstständig öffnen. Evt, wird er auch einen Trichter bekommen.

Sobald die Wunde einigermaßen verheilt ist, wird er das Prednisolon auch wieder bekommen.

Gute Besserung :kleeblatt
Liebe Grüße Iris
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