"Alpha-Rüde" in / aus einem Wurf ? / ständiges "aufreiten"

Gerade Neu-Beagler haben viele Fragen, die sich auf die Erziehung bzw. das Verhalten ihrer Kleinen beziehen. Hier finden sie Anregungen, Tipps und Antworten auf Fragen die speziell mit Welpen zu tun haben.

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Re: "Alpha-Rüde" in / aus einem Wurf ?

Beitragvon snoop dog » 08.01.2013, 19:34

Peanut hat geschrieben:Ich wage mal zu behaupten: kein Tiertrainer ist perfekt!


Und jeder hat eine individuelle Vorstellung von Hundeerziehung. Was der eine gut findet, ist für den anderen schrecklich. Ich schaue mir an, wie verschiedene Hundetrainer arbeiten, lese auch viele Bücher und suche mir dann heraus, was für mich und natürlich Snoopdog am sinnvollsten ist. Man kann immer was dazu lernen. :les
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Re: "Alpha-Rüde" in / aus einem Wurf ?

Beitragvon Nivea86 » 08.01.2013, 20:28

Natürlich ist nicht jeder Hundetrainer perfekt. Aber ein Hundetrainer der Starkzwang (ich weiss nicht was du dir darunter vorstellst, aber ich habe mir als Kind mal den Spass erlaubt so ein Ding (die Jägerkollegen meines Vaters hatten ab und an mal welche) anzufassen, wenn man es abfeuert. NICHT LUSTIG!) einsetzt ist für mich als Hundetrainer 'ne Nullnummer und damit gestorben. Punkt.
Weiter ist für mich Menschen- und Tierschutz international und nicht an Probleme eines Staates oder an Landesgrenzen allgemein geknüpft. Aber das ist meine persönliche Meinung.
Viele liebe Grüsse von Marie und Carl.

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Re: "Alpha-Rüde" in / aus einem Wurf ?

Beitragvon snoop dog » 09.01.2013, 01:05

Geht es jetzt noch um Cesar Millan oder generell um Hundeausbildung mit Starkzwang?

Ich finde gut, dass Cesar Millan viele Hunde vor dem Einschläfern gerettet hat, sich für Straßenhunde einsetzt und mit Hilfe seines Rudels verhaltensauffällige Hunde resozialisiert, aber nicht gut, dass er mit Stachelhalsband und dünner Leine arbeitet. Den Einsatz eines Teletakts habe ich bis jetzt in seinen Sendungen nicht gesehen, aber vielleicht habe ich auch eine verpasst.

Hundeausbildung mit Starkzwang kommt für mich nicht in Frage. Ich habe selbst gesehen, wie Polizeihunde ausgebildet wurden. Es war eine Kombination aus Stachelhalsband, Teletakt, Leinenruck und einem Spielzeug um den Hund wieder aufzubauen. Von freudigem Arbeiten konnte nicht die Rede sein.
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Re: "Alpha-Rüde" in / aus einem Wurf ?

Beitragvon Peanut » 09.01.2013, 08:25

Sind wir ehrlich und nennen wir das Kind mal beim Namen, wie man bei uns zu Hause sagt. Ich bin mit Sicherheit auch kein Freund von Prügel und Co. ( teletak etc...) ABER: wie du schon treffend erwähnt hast...Polizeihunde, Jagdhunde.... werden teilweise je nach Charactere des Hundes mit solchen Trainingsmethoden ausgebildet...der Sinn der Sache ist, den Hund absoluten Gehorsam beizubringen, Bei uns bilden manche Jäger ihre Hunde mit Gertenhieb auf die Nase aus. Es gibt Szenen aus anderen Ländern...wo sie die Jagdhunde von der Beute quasi wegschlagen, damit die Beute losgelassen wird.... Klar, hört sich alles furchtbar an. Jedoch muß man auch dazusagen: weder bei den Polizeihunden, noch bei Jägern wird ein Welpe geschlagen oder mit Teletak traktiert. ist der Hund älter und es Bedarf der Korrektur, da kommt xy zum Einsatz..und auch nur im geringen Maß und aus erzieherischen Aspekten. Dies sind, so hart es klingt, Arbeitstiere die funktionieren müssen und auf die sich der Polizist oder Jäger blind verlassen muß. ( auch je nach Polizeieinsatz für den Hund....kein Suchhund wird so trainiert..., also Vorsicht, ist nicht bei allen so, halt je nach " Arbeitsgebiet" und auch nicht die pure Prügel...wie ihr vielleicht denkt)
Jeder der solche Hunde sieht aus der Bevölkerung ist Begeistert über deren Gehorsam und ich hab auch noch keinen K9 Hund gesehen, der einen unglücklichen Eindruck auf mich machte. ( Leute...zuviel fernsehen ist auch nicht immer gut...)

Übergreifender Tierschutz...siehst du aus dem Gesichtspunkt der leidenden Kreatur. Versteh ich nur zuuuuuuu gut. Man möchte am liebsten alle retten. Aber es führt nicht zum langwierigen Erfolg.Ich heul auch immer, wenn ich die armen Hunde sehe zusammengetreten, geschlagen, halb verhungert.... aber Fakt ist doch auch der: je weniger die landeseigene Bevölkerung in diesem land sich mit diesem Problem auseinandersetzen muß, umsomehr geht doch alles weiter! klar hilfst du ...für einen Moment...Aber wie sieht es langfristig aus? Hunde vom Schwarzmarkt sind sicher auch zuckersüß und mitleidserregend... kaufst du ihn aber, unterstützt du doch nur, das dieses A*** loch weitermacht, mehr produziert... Es geht um Geld...um Macht! Solche Menschen änderst du nicht, indem du ihnen die Probleme abnimmst...du änderst sie, indem du sie nicht unterstutzen tust und indem du Sie ihre eingebrockte Suppe auslöffeln läßt. Und gannnz ehrlich: wir helfen sovielen Tieren aus diversen Staaten und Ländern.... was ist mit denen , die hier im Tierheim sitzen, seit Jahren die keiner will? haben wir nicht genug eigene Probleme mit unseren Hunden und Katzen im eigenen Land?
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Re: "Alpha-Rüde" in / aus einem Wurf ?

Beitragvon snoop dog » 09.01.2013, 13:32

Peanut hat geschrieben:Polizeihunde, Jagdhunde.... werden teilweise je nach Charactere des Hundes mit solchen Trainingsmethoden ausgebildet...der Sinn der Sache ist, den Hund absoluten Gehorsam beizubringen

und den Hund so schnell wie möglich auszubilden

Peanut hat geschrieben:Übergreifender Tierschutz

Helfen kann man in diesen Ländern nur über Aufklärung, bessere Tierheimbedingungen und Kastration der Straßenhunde. Diese Hunde haufenweise bei uns zu vermitteln, löst das Problem nicht.

Peanut hat geschrieben:was ist mit denen , die hier im Tierheim sitzen, seit Jahren die keiner will?

Du sagst es.
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Re: "Alpha-Rüde" in / aus einem Wurf ?

Beitragvon Nivea86 » 09.01.2013, 20:46

Ok, das mit dem Tierschutzthema lassen wir am besten. Da sind wir unterschiedlicher Meinung (was absolut i.O. ist ;)) gerade auch weil ich persönlich davon betroffen bin und es gehört eigentlich auch nicht unter dieses Topic.

Was den "absoluten Gehorsam" eines Hundes, speziell bei den sog. Schutzhunden, betrifft. Den finde ich, pardon, pervers. Und ich behaupte jetz auch mal ganz frech, dass es den überhaupt nicht gibt. Es bleibt ein Restrisiko. Als Beispiel nenne ich den Schäferhund eines in meinem Heimatdorf ansässigen ehemaligen Polizisten. Der hatte einen riesen Schaden. Zwar hat sich der Schäferhund dem extrem starken und lauten Befehl seines Herrchens gefügt, aber wehe Herrchen war mal nicht zugegen, sondern die Ehefrau war mit dem Hund unterwegs. Holla die Waldfee. Ohne Maulkorb ging da gar nichts. Und ganz ehrlich, sowas muss doch nicht sein!
Das perfekte bei Fuss laufen kriegt man bei den eingesetzen Rassen auch ohne Starkzwang hin. Was mich so stört ist die Mannschärfe die den Hunden regelrecht eingeprügelt wird. Klar ist es beeindruckend wie sehr die Tiere gehorchen, wahrscheinlich ist es auch nötig, und trotzdem, gut finden muss ich es nicht. Und ich finde es ganz bestimmt nicht gut, wenn ein mexikanischer Hundetrainer, der leider Gurustatus besitzt, bei normalen Familienhunden mit derartigen Methoden arbeitet.
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Re: "Alpha-Rüde" in / aus einem Wurf ?

Beitragvon snoop dog » 09.01.2013, 20:59

Nivea86 hat geschrieben:Was den "absoluten Gehorsam" eines Hundes, speziell bei den sog. Schutzhunden, betrifft. Den finde ich, pardon, pervers. Und ich behaupte jetz auch mal ganz frech, dass es den überhaupt nicht gibt. Es bleibt ein Restrisiko.

Ganz genau! Auf dem Hundeplatz funktioniert die Unterordnung gut, aber im Alltag sind die ausgebildeten Schutzhunde unberechenbar bis gefährlich. Da ich selbst einen Dobermann hatte, weiß ich wie Schutzhunde ausgebildet wurden.

Nivea86 hat geschrieben:Das perfekte bei Fuss laufen kriegt man bei den eingesetzen Rassen auch ohne Starkzwang hin. Was mich so stört ist die Mannschärfe die den Hunden regelrecht eingeprügelt wird.

Dabei geht es mehr um das Ego des Besitzers als um das Wohl des Hundes.

Nivea86 hat geschrieben:Und ich finde es ganz bestimmt nicht gut, wenn ein mexikanischer Hundetrainer, der leider Gurustatus besitzt, bei normalen Familienhunden mit derartigen Methoden arbeitet.

Bei normalen Familienhunden nicht, aber wie geht man mit aggressiven Hunden um, die schon gebissen haben und gefährlich sind?
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Re: "Alpha-Rüde" in / aus einem Wurf ?

Beitragvon Nivea86 » 09.01.2013, 23:02

snoop dog hat geschrieben:
Nivea86 hat geschrieben:Und ich finde es ganz bestimmt nicht gut, wenn ein mexikanischer Hundetrainer, der leider Gurustatus besitzt, bei normalen Familienhunden mit derartigen Methoden arbeitet.

Bei normalen Familienhunden nicht, aber wie geht man mit aggressiven Hunden um, die schon gebissen haben und gefährlich sind?

Ich denke nicht, dass ein Teletakt oder ein Würge/Stachelhalsband einen agressiven Hund besänftigt. Nicht falsch verstehen, ich bin definitiv nicht die Verfechterin der "Sei bitte ein lieber Hund"-Methode :-D. Ich werde bei Carlchen ab und an auch mal körperlich (ohne Schmerzen und ohne krasse Unterordnung natürlich), wenn Herr Welpe nach dem x-ten Mal nicht spurt. Ich bin einfach der Meinung, dass wenn ein Hund seine Beisshemmung einmal richtig verloren hat, diese nicht wieder herzustellen ist. Man kann sicherlich mit dem Hund arbeiten, um seine Frusttoleranz anzuheben. Das schuldet man dem Hund nur schon deswegen, weil derartige Agressionen nicht nur für die Umwelt schädlich sind, sondern dieser Stress für den Hund auch eine enorme psychische und physische Belastung ist.
Aber hätte ich einen derart bissigen Hund (auch wenn er schon länger nicht mehr gebissen hat) würde ich ihm zum Schutz meiner Umwelt und letztlich auch zum Schutz meines Hundes (bissige Hunde kriegen dann ja irgendeinmal auch Probleme mit dem Gesetz) einen Maulkorb aufziehen.
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Re: "Alpha-Rüde" in / aus einem Wurf ?

Beitragvon mustermann » 09.01.2013, 23:56

Cecar Millan, der Hundeflüsterer, ja, ich hab die letzte Zeit viel von ihm gesehen.
Viel gelernt, was auch wirkt.
Ich möchte aber auch nicht die "ungeschnittene" Version sehen.
Ich habe keinen "Problemhund", was mich sicherlich überfordern würde. Letztendlich ist es eine Show. Schon der massive Einsatz des Würgehalsbandes stößt mich ab. Klar, dass ist sicherlich oft der letzte Weg der Resozialisierung. Somit auch zum Nutzen der Hunde. Beeindruckend im Zusammenschnitt die Erfolge in kürzester Zeit. Ist das real und machbar? Dann wäre er wirklich der von Gott gesandte Hundeversteher.
Beeindruckt hat mich in einer Folge die Frau, die bei Ihrem Chihuahua das Würgehalsband ablehnte und auf ein Geschirr bestand, das ich auch nutze.
Geduld ist da Zauberwort, das er oft ausspricht, aber auch beherzigt?
Er hätte in Mexico, seiner Heimat, viiiieeeel zu flüstern, nach dem, was ich in meinem Urlaub auf Überlandfahrt zu sehen bekommen habe, der Umgang mit Tieren treibt einem die Tränen in die Augen ...
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Re: "Alpha-Rüde" in / aus einem Wurf ?

Beitragvon Peanut » 10.01.2013, 11:07

du hast geschrieben: "die absolute Mannschärfe....." Manche K9 Hunde dienen unter anderem zum Schutz ihrer Halter. Kommst du also in den nicht mehr akzeptablen Distanzkreis des Hundes ( ca, 50 cm - 1m) wird er dich beißen um seinen Halter zu schützen. Warum diese Mannschärfe trainiert wird? Je nach Einsatz des Hundes ist es erforderlich, so hart es klingt. Ein Freund von mir ist im Militär und hat seinen K9 Schäferhund im Kriegseinsatzgebiet auch dabei. Diese Hunde schützen unter anderem die Einheit sowie den Handler. wenn diese Dame von der du schreibst nicht mit dem Hund umgehen kann, dann liegt es am Kommando ODER: der Hund ist nicht richtig auf die Kommandos erzogen.(falsche Ausbildung) K9 Hunde leben nach Ihrer " Arbeitszeit" in sogenannten Kennels. Die Handler haben Ihre Hunde nicht wie ein Familienmitglied... sondern sie wissen, beim nächsten Einsatz ist es vielleicht ein anderer Hund, den sie mitführen. Heißt: all diese Hunde werden nicht auf den Halter trainiert, sondern auf Kommandos von dem, der sie führt. ist Ihre " Dienstzeit" zu Ende...ist es möglich, den Vierbeiner zu adoptieren, aber nicht vorher.

Du schreibst: " ich hab ihn als Welpe nicht...." wir sprachen von einem ausgewachsenen bissigen Hund. Vielleicht sogar eine Bordeaux Dogge oder sowas... was dann? Leckerchen geben und hoffen? Ich würd dann eher anfangen zu beten!...

Es ist auch ein Unterschied, ob ein Beagle die Zähne fletscht und zubeißt...oder ein Rhodesian Ridgeback... den Beagle kann ich trotzdem zur Vernunft bringen, da ich ihn aufgrund seiner Grösse wohl leichter in den Griff kriege..aber ein Ridgeback? Halt mal einen Ridgeback am Boden, bis er aufgibt und seine Beißerei läßt. das schaffst du nicht! Beim Beagle null Probleme...was tust du, wenn du dich diesem " Beispielhund" näherst und er dir mal dezent die Zähne zeigt und die Ohren nach hinten legt? Du kommst garnicht zu Dummytraining und Co.... er muß dich nämlich erstmal akzeptieren! und da hast du dann schon das erste Problem! Wir hatten einen äußerst bissigen Schäferhund ( abgekauft von einem Irren Tierquäler für 20 Mark seinerzeit) Er hat alles und jeden gebissen. Ich rede nicht von knappen und kurz mal die Hand tackern...ich rede von beißen und richtig angreifen. da ihr alle so gegen harte Trainingsmethoden seid...was macht ihr bei so einer Sachlage?... Ich sag euch was die meisten machen...ihn einschläfern! weil sie nicht mehr weiter wissen! das Tier als bösartig eingestuft wird.

was Herr Milan angeht.... da kann man fürwahr geteilter Meinung sein. Aber man kann ja das gute rausfiltern und das andere sein lassen. und ich denke mal so Problemhunde hat ihr eh keiner..... oder?
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Re: "Alpha-Rüde" in / aus einem Wurf ?

Beitragvon snoop dog » 10.01.2013, 14:48

Peanut hat geschrieben:Manche K9 Hunde dienen unter anderem zum Schutz ihrer Halter. Kommst du also in den nicht mehr akzeptablen Distanzkreis des Hundes ( ca, 50 cm - 1m) wird er dich beißen um seinen Halter zu schützen. Warum diese Mannschärfe trainiert wird? Je nach Einsatz des Hundes ist es erforderlich, so hart es klingt. Ein Freund von mir ist im Militär und hat seinen K9 Schäferhund im Kriegseinsatzgebiet auch dabei.

Ausgebildete Schutzhunde sind eine Waffe und müssen im Gehorsam stehen. Das muss einem bewusst sein. Schäferhundvereine bieten neben der Begleithundprüfung auch die Schutzhundausbildung an. Oft wird dann die Schutzhundausbildung aus unterschiedlichen Gründen abgebrochen und die Probleme im Alltag sind vorprogrammiert.

Peanut hat geschrieben:ich rede von beißen und richtig angreifen. da ihr alle so gegen harte Trainingsmethoden seid...was macht ihr bei so einer Sachlage?... Ich sag euch was die meisten machen...ihn einschläfern!

Und genau aus solchen Hunden besteht Cesar Millan's Rudel.
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Re: "Alpha-Rüde" in / aus einem Wurf ?

Beitragvon Lupobeagle » 10.01.2013, 20:34

Wenn für den Hund quasi die Spritze winkt, als letzte Konsequenz.
Wenn der Hund Menschen bewusst angeht um zu beschädigen, sieht die Sache anders aus!
Aber warum werden Familienhunde mit kleinen Problemchen, die locker über positive Auslastung und Bestätigung
zu regeln wären, so drangsaliert wie man es ständig sieht!?!?
Was soll dieser rohe Umgang mit dem Hund?? Gegen Konsequenz und Einsatz von Körpersprache
hab ich persönlich gar nichts! Mich stört einfach, das egal welches Problem, egal welche Rasse, egal welche Vorgeschichte
immer auf die gleiche Methode gearbeitet wird.
Die Hunde würden vielleicht. super auf andere Methoden reagieren, die nicht mit Druck und Zwang funktionieren.
Aber nicht so schnell und so beeindruckend für den unwissenden Tv Zuschauer!
Und ausserdem ist das eben C.M. s Methode, die einzig richtige bla bla...

Ich finde es allgemein kritisch solche Methoden im Tv zu zeigen. Das ist etwas für Leute diese sich damit auskennen. Möchte nicht dabei sein wenn Otto von Nebenan seinen bissigen Rex eigenhändig nach C.M. "therapiert"!!!
Klar, die Warnung steht immer da aber wer hält sich dran??
Mir wird da einfach zu viel mit Kraft gearbeitet- nicht mit Köpfchen.
Liebe Grüße von Bine &
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Re: "Alpha-Rüde" in / aus einem Wurf ?

Beitragvon Peanut » 11.01.2013, 09:04

@ Lupobeagle:

natürlich hast du Recht, wenn du sagst, bei leichten Problemen muß es auch anders gehen...das sehe ich auch so! Du kannst nicht einen Rehpinscher mit einem Schockcollar bearbeiten. ( grenzt ja an Wiederbelebung mit Elektroshocks...)

Man muß einfach mal ganz genau abgrenzen. Welche Probleme? Warum, wieso und weshalb... welche Rasse...und welche geeignete Maßnahme! Ich seh hier bei uns tausendund einmal mehr...dass leute überfordert sind mit ihren Hunden. Ich seh Ihre Trainingsmethoden ( wenn man das überhaupt so nennen kann) und lach innerlich, weil sie ehrlich gesagt alles falsch machen, was du nur falsch machen kannst.

Schlimm und kriminell wirds für mich, wenn z. B. jemand sich einen Beagle holt... keine Ahnung hat, der Racker ein Wildfang ist... anfängt den Halter zu dominieren...und im Tierheim endet aufgrund von Haltungsfehlern.Bei denen heißts dann: " der Hund war ja bösartig! der hat mich von der Couch gebissen... sowas will ich nicht zu Hause." Eigenreflektion...fehlt völlig! Manche profilieren sich über Ihre Hunde... machen Sie zu regelrechten Beißern...und landen auch im Tierheim, weil sie " kompliziert" werden. Es gibt tausend Ausreden der Menschen, ihr eigenes Versagen zu verschleiern. Und solche Hunde aus Haltungsfehlern, falscher Handhabung... enden bei hartem Training, damit sie ein weiteres Leben haben können und nochmal neu die Chance haben, zu leben.

Kein Welpe wird bösartig geboren. Der Mensch ist der Fehler! Und es ist traurig, dass es andere Menschen braucht, diese Fehler zu korrigieren!.. Sei es jetzt Milan und Co...oder andere Tiertrainer... Für jeden "bösen" Hund, der eingeschläfert werden muß, weil der Mensch ihn versaut hat, kann es einem Leid tun.
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Welpe reitet auf und fährt Penis aus

Beitragvon JetteP » 22.08.2016, 19:47

Hallo Zusammen,

ich bin neu hier. Wir haben seit 2 1/2 Wochen einen nun fast 14 Wochen alten Welpen bei uns zu Hause. Er ist sehr wild, aber auch sehr kuschelig. Nun ist es schon mehrmals vorgekommen, dass, wenn ich mich zu ihm auf den Boden lege, er erst anfängt mein Gesicht abzuschlecken und dabei wird er irgendwie so wild, dass er dann meinen Arm oder mein Bein besteigt und rammelt. Heute habe ich sogar gesehen, dass dabei sein Penis zum Vorschein kam.

Denkt ihr es handelt sich dabei schon um sexuelle Erregung oder eher um Dominanzgehabe? Wie kann ich damit umgehen?

Danke schonmal und viele Grüße
JetteP
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Ausartendes Rammeln

Beitragvon Carina&Loui » 21.02.2017, 16:23

Hallo Liebe Beagler,

unser Loui nun 5 Monate alt, rammelt jegliches Kissen, sein Körbchen und das so extrem das schon "weißes Sperma" tropft und sein Schwellkörper zwischen Hoden und Penis anschwellt, :? :shock:
er is so gestresst dadurch, weil er wenn man ihn nicht stoppt bestimmt 10 Minuten Rammelt, dann kann er nicht mehr und knickt vor Erschöpfung ein und hechelt.
ich hab jetzt mit meiner Tierärztin gesprochen, sie meint das wäre normal.

Aber was mache ich damit er aufhört, ich bin nurnoch am "NEIN LOUI" "LASS DAS LOUI", ich nehme ihm seine Bettchen weg, oder hebe ihn weg wenn er es macht... aber sobald das Kissen/Körbchen wieder da is :jump: hängt er wieder drauf. Er rammelt so schnell das is extrem.....

Loui kommt aus dem Tierheim, wir haben in mit 13 Wochen dort geholt, der Pass ist vom Tierheim ausgestellt und da steht 04.09.16 geboren, jetzt beführchte ich dass er vielleicht schon nen Monat oder zwei älter ist, kann man das an irgendetwas festellen???

Meine Tierärztin sagt er ist mit 5/6 Monaten noch zu früh zum chippen und Kastrieren, das leuchtet mir auch ein, aber er hat halt wirklich oft stress deswegen.
Gibt es irgendwas das ich tun kann? und was mache ich wenn er es macht? wie unterbinde ich es richtig?


Vielen lieben dank!!!
Carina&Loui
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