Alleine lassen

Gerade Neu-Beagler haben viele Fragen, die sich auf die Erziehung bzw. das Verhalten ihrer Kleinen beziehen. Hier finden sie Anregungen, Tipps und Antworten auf Fragen die speziell mit Welpen zu tun haben.

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Alleine lassen

Beitragvon Ronny » 20.08.2006, 17:01

Hallo zusammen mein Ronny ist 18 Wochen.
In vielen Büchern steht, dass man Beagle nicht lange alleine lassen darf! Nun arbeite ich 9 Stunden mit Pause.Wer hat Erfahrung ? :win:[color=darkblue][/color][color=darkblue][/color]
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Beitragvon Muppi » 20.08.2006, 17:13

Hallo,

d.h. er wäre 9 Stunden am Stück alleine?

Hast Du das alleine bleiben mit ihm schonmal geübt? Wie lange ist Ronny schon bei euch?

Das Alleinebleiben erfordert lange Übung und zwar in kleinen Schritten.

Kurzen Weg zum Briefkasten - erst mal in Minutenschritten, dann langsam steigern und immer bedenken, nur wieder rein gehen, wenn der Kleine keinen Terror macht, also nur wenn er ruhig ist, die Wohnung wieder betreten.
LG Kristin mit Tyson und Mix-Maus Emma
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Alleine lassen

Beitragvon Ronny » 20.08.2006, 17:40

ich habe Ihn jetzt ca. 8 Wochen. Zum Müll runterbringen, habe ich Ihn alleine gelassen, mal war er artig (habe Ihn dann gleich gelobt) und mal hat er gebellt, wenn er das gemacht hat, dann habe ich so getan als wäre das alleine sein normal.

mfg

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Beitragvon beaglefan » 20.08.2006, 18:10

Hallo,

irgendwie ist das nicht zu fassen. Wie kann man sich einen Hund anschaffen, wenn man weiß, dass man 9 Stunden am Tag arbeiten muß?
Solche Tiere können einem nur leid tun.

Sabine
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Beitragvon Muppi » 20.08.2006, 18:12

Hallo Sabine,

ich denke genau wie Du, nur wollte ich erstmal ein wenig hinterfragen, was da Sache ist...

Vielleicht erzählt er noch ein wenig...
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Beitragvon beagle2 » 20.08.2006, 19:52

:bindagegen :bindagegen :bindagegen
Wie kann denn sowas klappen?
Ich versteh ja vieles- aber das nicht!


Elfriede mit Jenny
Liebe Grüsse
Elfriede
und Jenny (*14.03.1999)

Blick auf zur Sonne, sie verbreitet Licht und wärmt - aber Dank begehrt sie nicht.
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Beitragvon Shennah_vk » 20.08.2006, 20:03

beaglefan hat geschrieben:Hallo,

irgendwie ist das nicht zu fassen. Wie kann man sich einen Hund anschaffen, wenn man weiß, dass man 9 Stunden am Tag arbeiten muß?
Solche Tiere können einem nur leid tun.

Sabine


Also ich kann das nicht so ganz nachvollziehen, unsere Lara ist jetzt 5 Monate alt und ich und mein Lebesngefährte sind auch neun Stunden am Tag nicht zu Hause, weil wir arbeiten müssen.

Bring die Kleine dann meistens zu meiner Mutter, seit Freitag lassen wir sie aber nun doch zu Hause (die Eltern meines Lebensgefährten sind ja immer da)
Klappt alles prima.

Will damit einfach nur sagen, dass es nicht nur Arbeitslosen, Rentnern oder Hausfrauen zusteht sich einen Hund zu halten, wenn man berufstätig ist, das Ganze aber so regelt, dass der Hund nicht darunter leidet und es ihm gut geht finde ich das vollkommen in Ordnung, mache es ja selbst so, muss ja auch irgenwie schauen, dass Geld zum leben da ist.....

Viele liebe Grüße Ramona und Beaglemädchen Lara
Wer niemals einen Beagle hatte, weiß nicht, was es bedeutet, zu lieben und geliebt zu werden.

Ramona mit Beaglebaby Maja und Lara für immer im Herzen
Maja geb. 16.04.2015
Lara 19.03.2006-09.02.2015 (Wir vermissen Dich jeden Tag!)
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Beitragvon danie » 20.08.2006, 20:31

Hallo Ronny,
dass mit den Beaglen, die man nicht so lange alleine lassen soll, ist nicht pauschal zu sehen. Das steht hin und wieder in Büchern, weil der Beagle ein Meutehund ist. Daraus schließen manche eben, dass er nicht alleine bleiben kann/will. Den meisten Hunden kann man es beibringen, auch den meisten Beaglen. In angemessen kleinen Schritten natürlich.

Wie die Poster vorher, habe ich jedoch auch etwas ein Problem damit, dass es neun Stunden (täglich?) sind. Insbesondere mit 18 Wochen. Allerdings schreibst Du ja "mit Pause". Wie lange ist denn die Pause und was unternimmst Du dann mit dem Hund?
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Beitragvon midnattssol » 21.08.2006, 00:13

Hallo!!!

Also es ist wichtig das du den Kleinen beim Gehen und beim Wiederkommen ignorierst, d.h. keinen Blickkontakt, kein Wort nix (auch kein Lob).
Ich weiß das ist schwer bei so einem kleinen süßen Kerl...
Er muss verstehen das dein Kommen und Gehen ganz normal ist und er muss sich daran gewöhnen. Das ganze steigerst du dann erst 5 Minuten, dann 10 usw. Du kannst auch erst 5min raus gehen, kurz wiederkommen, ohne den Hund zu beachten und dann wieder gehen.
Es ist auch wichtig wenn du wieder kommst ihn erst wieder zu beachten wenn er ruhig ist, d.h. sich z.b. in seinen Korb gesetzt hat oder so.
Es wir auch mal Rückschläge geben, wo er auf einmal anfängt zu heulen, oder Dinge beschädigt, aber davon darf man sich nicht entmutigen lassen ;)

Vielleicht solltest du dir für den Anfang Hilfe z.b. einen Hundesitter besorgen, da der Kleine mit 18 Wochen noch zu klein ist, um 9 std. alleine zu sein.

Ok, dann heißt es üben,üben, üben..... :mrgreen:

Grüße!!!

Chris
Ein Hund ist bereit zu glauben, dass du bist,was du denkst zu sein.
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Beitragvon Pünktchen_Lara » 21.08.2006, 07:57

Hallo,
auch ich kann Ramona mit ihrer Lara nur zustimmen. Ich arbeite auch 8 Stunden am Tag, mit 1 Stunde Pause, in der ich mich um meine Kleine (auch Lara) kümmer, sie fütter, mit ihr raus gehe. Ich habe sie von der zweiten Woche an allein gelassen. Die erste Woche war zwar meine Schwester noch da, war in Bezug auf den Hund aber eher passiv, sondern hat sie nur rausgelassen, wenn sie mal musste.
Es funktioniert bisher ganz gut, auch wenn mal was zu Bruch geht, aber dass tut es auch bei Leuten, die ihren Hund fast ständig unter Aufsicht haben.

Ronny, übe einfach das alleine sein! Es wird schon klappen! Du musst dich dann nur ebend dementsprechend um deinen Kleinen kümmern, wenn du zu Hause bist und möglichst deine gesamte Freizeit mit ihm verbringen, sonst fühlt er sich wirklich irgendwann ausgeschlossen. Tobe in deiner Pause ordentlich mit ihm, damit er müde ist, wenn du wieder weg musst.

LG Daniela
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Beitragvon BillieJean » 21.08.2006, 15:20

ich mein...es ist zwar net gerade das tollste nen hund so lange alleine zu lassen, aber wenn er nen guten ausgleich hat...is es schon okay...und wenn man eben zwischendurch auch mal gassi geht.
außerdem schlafen hunde ja glaube 18 std. am tag. von daher...
man muss halt immer schauen, dass es ausgewogen ist...
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Beitragvon Paul-Silke » 21.08.2006, 15:49

Ich muss mich der Meinung von Shennah anschliessen. Es kann wirklich nicht nur diesen genannten Gruppen vorbehalten sein einen Hund zu halten. Allerdings sollte gewährleistet sein das es dem Racker an nichts fehlt und man in der Pause mal eben nach ihm schaut oder jemand anderes ihn mal zum Pullern raus bringt.
Sollte dies nicht der Fall sein und der Hund weist irgendwelche Mängel auf, sei es körperlich oder seelisch dann kann man von verantwortungslos reden und urteilen das sojemand keinen Hund in seine (nichtgegebene) Obhut nehmen sollte.

LG Silke
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Beitragvon haasi_bunny » 22.08.2006, 07:12

Es ist doch niemandem vorenthalten einen Hund zu halten.
Allerdings denke ich, dass 9 Stunden arbeiten, auch mit Mittagspause (!), zu lang sind für einen Hund in dem Alter.
Bei einem erwachsenen Hund meinetwegen, aber mit 18 Wochen?
Da sollte man sich dann doch Gedanken über einen Hundesitter machen der wenigstens ein paar Stunden abdecken kann die Woche.


@ Shennah_vk: bei dir ist die Situation doch ganz anders, da du sagst, dass du deinen Hund zu deiner Mutter bringst. Dann ist er doch nicht allein.
Es ist ein Unterschied ob der Hund 1 x die Woche 9 Stunden allein ist, oder aber 5 x die Woche.

@Paul-Silke: Ich arbeite auch täglich 9 Stunden und bin mit Fahrtzeit über 10 Stunden aus dem Haus. Trotzdem kann ich mir einen Hund halten.. weil ich Unterstützung hab. Aus der Familie, aber auch Bekanntenkreis.
Hätte ich diesen nicht, würde ich mir keinen Hund anschaffen. Auch nicht mit Mittagspause die ich zu Hause verbringe.
Das könnt ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.

Aber das is wohl eher ne Grundsatzdiskussion.

Also Beagle allein lassen okay, es stellt sich nur die Frage der Zeit.

LG Ela
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Beitragvon HappyElisabeth » 22.08.2006, 10:15

Vor einigen Jahren, als meine Eltern verstarben, hatten wir mit Henry auch zweimal pro Woche das Problem, dass er 8 Stunden alleine bleiben musste. Wir hatten das große Glück, dass unser Nachbar, der Rentner ist, Hunde liebt und Henry vormittags zu einem großen Spaziergang abholte. Nachmittags kam die Nachbarin und hat ihn nochmal 15 Minuten bei uns in den Garten gelassen. Henry war aber zu diesem Zeitpunkt bereits 7 Jahre alt, gut sozialisiert und ein ausgeglichener erwachsener Beagle. Ich bin früh morgens mit ihm gegangen, vormittags der Nachbar, nachmittags kurz in den Garten, abends machte ich noch einen längeren Spaziergang mit ihm. Irgendwie war es aber nicht das "Gelbe vom Ei" und so war ich froh, als ich nach einiger Zeit das Angebot bekam, ihn zu einer Familie, die auch zwei Hunde haben, zu bringen. Dort hat er dann zwar sehr zugenommen, weil die anderen Hunde keine Beagles waren und durchaus mal Fressen stehen ließen, welches Herny sofort vertilgte, aber er war irgendwie glücklicher, rannte morgens schon zum Auto, wenn ich ihn zu der Familie brachte. Genauso glücklich war er allerdings, wenn ich ihn abends wieder holte.
Einen erst wenige Wochen alten Welpen darf man nicht 9 Stunden alleine lassen, bitte!!! Bemüht Euch einen Platz mit äußerst verständnisvollen und konsequenten Menschen zu bekommen, denn der kleine Beagle muss ja auch erzogen werden. Das kann man nicht nur mal eben abends machen, wenn man womöglich ausgelaugt und fertig von der Arbeit kommt.
Ja, ich verstehe, dass man einen Hund haben will (warum muss es ein Welpe sein???), auch wenn man arbeitet, oder gerade dann, aber eine sehr gute Versorgung muss gewährleistet sein. Sonst finden wir den kleinen Beagle auf der Beagle in Not-Seite. Bitte, bitte lass Dir eine gute Lösung einfallen, die auch längerfristig (rechne mal mit 15 Jahren!) Bestand hat.
Elisabeth
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Beitragvon Ursi » 22.08.2006, 13:38

@ Elisabeth

:sup: :sup: Bin genau deiner Meinung!!

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